RKI: Schwangere sollten sich gegen Keuchhusten impfen lassen

  • Bislang gehörte es zum Standard, Baby und Kleinkinder gegen Keuchhusten zu impfen - doch ab sofort sollen auch Schwangere geimpft werden.
  • Das RKI empfiehlt die Impfung in der Schangerschaft, weil damit nicht nur die werdende Mutter, sondern auch der Säugling besser gegen die Krankheit geschützt seien.
  • Erwachsene erhalten die Impfung üblicherweile alle zehn Jahre im Rahmen der Tetanus-Diptherie-Impfung.
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Berlin. Werdende Mütter sollen sich künftig im letzten Drittel der Schwangerschaft gegen Keuchhusten impfen lassen. So sind nicht nur die Mutter, sondern auch das Neugeborene besser vor der Krankheit geschützt. Das geht aus einer neuen Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) am Robert-Koch-Institut (RKI) hervor.

Schwangere sollen im dritten Trimester geimpft werden

Bisher empfahl die Stiko die Impfung gegen Keuchhusten beziehungsweise Pertussis allen Säuglingen und Kleinkindern. Aufgefrischt wurde - und wird - der Schutz durch je eine weitere Impfung im Vorschul- und Jugendalter. Erwachsene erhalten eine weitere Auffrischung im Rahmen der alle zehn Jahre fälligen Tetanus-Diptherie-Impfung.

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Ergänzt wird diese Empfehlung nun durch die Impfung für Schwangere - idealerweise früh im dritten Trimester, also dem letzten Drittel der Schwangerschaft ab der 27. Woche. Wenn eine Frühgeburt wahrscheinlich ist, kann die Impfung auch ins zweite Trimester vorgezogen werden. Die Stiko empfiehlt außerdem, die Keuchhusten-Impfung für werdende Mütter in jeder Schwangerschaft zu wiederholen.

RND/dpa

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