RKI meldet wieder mehr Corona-Ausbrüche in Altenheimen

  • In Deutschland wurde ein neuer Höchstwert an Corona-Neuinfektionen erreicht.
  • Auch in deutschen Alten- und Pflegeheimen kommt es laut Robert Koch-Institut wieder zu mehr schweren Corona-Fällen und Todesfällen.
  • Senioren gelten als anfälliger für einen schweren Verlauf.
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Berlin. In Deutschland werden laut Robert Koch-Institut (RKI) wieder vermehrt Corona-Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen gemeldet. „Da sich wieder vermehrt ältere Menschen anstecken, nimmt die Anzahl der schweren Fälle und Todesfälle zu“, schreibt das RKI in seinem Lagebericht von Donnerstagabend. Im Frühjahr gab es mehrere große Corona-Ausbrüche in Altenheimen. Senioren gelten generell als anfälliger für einen schweren Verlauf von Covid-19. Die Zahl der Neuinfektionen insgesamt hat in Deutschland einen Höchstwert erreicht. So meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland nach RKI-Angaben vom Freitag 7334 neue Fälle binnen eines Tages.

Ältere könnten schwerer erkranken

Laut RKI steige das Risiko einer schweren Erkrankung ab 50 bis 60 Jahren stetig mit dem Alter an. Insbesondere ältere Menschen könnten, bedingt durch das weniger gut reagierende Immunsystem, nach einer Infektion schwerer erkranken. Da unspezifische Krankheitssymptome wie Fieber die Antwort des Immunsystems auf eine Infektion seien, können diese im Alter schwächer ausfallen oder komplett fehlen, weshalb Erkrankte auch erst später zum Arzt gehen.

Grundsätzlich gelten für Senioren dieselben allgemeinen Regeln wie für alle Menschen. Es wird regelmäßiges und gründliches Hände waschen sowie Abstand zu Erkrankten empfohlen. Generell sollten soziale Kontakte eingeschränkt werden.

RND/dpa

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