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Livestream: Robert-Koch-Institut zur aktuellen Corona-Lage

Das Infektionsgeschehen lässt sich nach dem Jahreswechsel nur bedingt anhand von Zahlen ablesen.

Berlin. Deutschland befindet sich weiterhin im Lockdown. Mitte Januar fällt die Corona-Lage gemischt aus. Auf der einen Seite beunruhigen neue Mutationen aus Großbritannien und Südafrika die Virologen und Staatschefs rund um die Welt – weil sie aller Wahrscheinlichkeit nach um einiges ansteckender sind als bisherige Varianten.

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Die Inzidenz ist weiterhin hoch, und es gibt so viele Covid-19-Tote wie noch nie: Das RKI meldet an diesem Donnerstag (14. Januar) 1244 Todesfälle und über 25.000 Neuinfektionen, die innerhalb der letzten 24 Stunden an die Gesundheitsämter gemeldet wurden. Grundsätzlich ist die Interpretation der Daten momentan noch etwas schwierig, weil um den Jahreswechsel herum Corona-Fälle laut RKI verzögert entdeckt, erfasst und übermittelt wurden.

Gleichzeitig haben die Impfungen in Deutschland begonnen. 758.093 Impfungen wurden hierzulande inzwischen verabreicht. Zwei Mittel sind inzwischen zugelassen - von Biontech/ Pfizer und Moderna. Ende Januar könnten die europäischen Behörden zudem noch grünes Licht für das Vakzin von Astra Zeneca geben.

Wie bewertet das Robert-Koch-Institut diese jüngsten Entwicklungen?

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Livestream: Pressekonferenz des RKI am 14. Januar

Das Robert-Koch-Institut informiert am Donnerstag (14.01.2021) über die aktuelle Corona-Lage in Deutschland und stellt sich Fragen von Journalisten. Hier sehen Sie die Pressekonferenz ab 10 Uhr im Livestream. Der Start kann sich verzögern, wir bitten um etwas Geduld. Was RKI-Präsident Lothar Wieler dort gesagt hat, können Sie hier nachlesen.

Coronavirus: R-Wert und Fallzahlen entscheidend

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 1.978.590 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 14.01., 00.00 Uhr). Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 43.881. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1.620.200 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Bericht vom Mittwoch bei 1,02 (Vortag: 1,07). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 102 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

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Die Pandemie und wir

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Bei der Beurteilung der Maßnahmen kommt es auch auf Kapazitäten von Intensivbetten, Geräten und Personal an. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) erfasste zuletzt (Stand: 13.01.) 5185 Corona-Patienten, die in 1282 Krankenhäusern in Deutschland intensivmedizinisch behandelt werden müssen. 57 Prozent der Corona-Intensivpatienten müssen künstlich beatmet werden. Zudem verzeichnete die DIVI 22.570 belegte Intensivbetten. 1265 Betten sind noch frei.

RND/dpa/sbu

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