RKI: Fast 1,3 Millionen Corona-Impfungen innerhalb eines Tages

  • Am Mittwoch wurden 1.280.338 Corona-Impfdosen in Deutschland verabreicht, wie das Robert Koch-Instituts (RKI) meldet.
  • Demnach haben bereits 47 Prozent der deutschen Bevölkerung mindestens ihre Erstimpfung erhalten - 23,9 Prozent haben den vollen Schutz.
  • In Bremen wurden mit 51,2 Prozent bisher die meisten und in Sachsen (42,1 Prozent) die wenigsten Menschen geimpft.
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Berlin. In Deutschland sind innerhalb eines Tages fast 1,3 Millionen Impfungen gegen das Coronavirus vorgenommen worden. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag (Stand: 11.05 Uhr) wurden am Mittwoch 1.280.338 Impfdosen gespritzt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) schrieb auf Twitter, am Mittwoch hätten 1,5 Prozent der Bevölkerung in Deutschland eine Erst- oder Zweitimpfung erhalten. 47,0 Prozent (39,1 Millionen Menschen) sind nun laut RKI mindestens einmal gegen Corona geimpft, 23,9 Prozent (19,9 Millionen) bereits vollständig geimpft. Insgesamt wurden laut RKI bislang 57,9 Millionen Impfdosen verabreicht.

Je nach Bundesland variiert laut RKI die Impfquote. Die höchste Quote an Menschen, die mindestens einmal geimpft sind, verzeichnet Bremen mit 51,2 Prozent. Sachsen bleibt mit 42,1 Prozent etwas hinter den anderen Bundesländern zurück. Das Saarland liegt bei der Berücksichtigung aller verabreichten Impfdosen beim Tempo an der Spitze, während die Kampagne dem RKI zufolge in Hamburg am langsamsten läuft. Hamburg gehört aber auch zu den Ländern, die bislang die wenigsten Impfdosen erhalten haben.

Aufhebung der Priorisierung und Impfen in Betrieben seit Montag

Impfwillige können sich seit Montag unabhängig von der bisher gültigen Prioritätenliste in Deutschland gegen Corona impfen lassen. Gleichzeitig stiegen Tausende Betriebsärztinnen und -ärzte in die Impfungen ein. Die Impfkampagne in Deutschland hat Ende vergangenen Jahres begonnen. Zunächst waren Menschen über 80, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und medizinisches Personal an der Reihe. Unter anderem werden auch chronisch Kranke mit erhöhtem Risiko für einen schweren und tödlichen Verlauf bevorzugt geimpft.

RND/dpa

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