RKI meldet niedrigste Corona-Inzidenz seit fast einem Jahr

  • Die Zahl der gemeldeten Corona-Fälle bleibt niedrig.
  • Binnen 24 Stunden erfasste das Robert Koch-Institut 671 neue Infektionen.
  • Die Corona-Inzidenz fällt damit erstmals seit elf Monaten unter fünf.
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Berlin. Erstmals seit rund elf Monaten ist die Corona-Inzidenz unter fünf gefallen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den bundes­weiten Wert am Samstag­morgen mit 4,9 an (Vortag 5,0; Vorwoche 5,9). Zuletzt hatte der Wert am 30. Juli 2020 mit 4,8 unter der Fünferschwelle gelegen. Die Gesundheits­ämter in Deutsch­land meldeten zudem binnen eines Tages 671 Corona-Neu­infektionen, wie aus Zahlen vom Morgen hervor­geht, die den Stand des RKI-Dash­boards von 5.01 Uhr wieder­geben.

Zum Vergleich: Vor einer Woche waren 592 Ansteckungen registriert worden.

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Deutsch­land­weit wurden nach diesen Angaben binnen 24 Stunden 16 Todes­fälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 68 Tote gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.730.353 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamt­zahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

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Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit rund 3.627.800 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nach­gewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.023.

Bei der Beurteilung der Maß­nahmen kommt es auch auf Kapazitäten von Intensiv­betten, Geräten und Personal an. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) erfasste zuletzt 562 Corona-Patienten, die in 1269 Kranken­häusern in Deutsch­land intensiv­medizinisch behandelt werden müssen (Stand: 2. Juli). 69 Prozent der Corona-Intensiv­patienten müssen künstlich beatmet werden.

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55,6 Prozent erhielten erste Impfung

Auch der Fortschritt bei den Impfungen hat Auswirkungen auf die Infektions­dynamik. Laut des offiziellen Impf-Dashboards haben 55,6 Prozent der Gesamt­bevölkerung seit dem Start der Impf­kampagne eine erste Impf­dosis erhalten, 37,9 Prozent den vollen Impf­schutz. 75,8 Millionen Impf­dosen wurden insgesamt verabreicht (Stand 2. Juli).

Die Positiven­rate ist eine Kenn­zahl, die angibt, wie viele der durch­geführten Corona-Tests tatsächlich positiv sind. Steigt die Positiven­rate, ist das ein Hinweis darauf, dass das Infektions­geschehen zunehmen könnte. Jeden Mittwoch veröffentlicht das RKI die neu errechneten Werte in seinem Situations­bericht.

Positiver Corona-Test sagt nichts über Infektiosität aus

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Fällt ein Corona-Tests positiv aus, bedeutet das, dass sich die Getesteten mit Sars-CoV-2 infiziert haben. Es heißt aber nicht, dass sie auch infektiös sind und andere anstecken können. Die Höhe des Ansteckungsrisikos hängt von der Virusmenge ab.

Die Virus­konzentration beschreibt der sogenannte Ct-Wert. Je höher diese Kenn­zahl ist, desto niedriger ist die Virus­konzentration und desto weniger wahr­scheinlich ist es, dass die Infizierten andere Menschen anstecken können. Das RKI weist darauf hin, dass der Ct-Wert je nach Proben­nahme und Test­verfahren variieren kann.

RND/dpa

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