Corona-Fälle treten laut RKI vermehrt bei jungen Erwachsenen auf

  • In fast allen Altersgruppen entwickeln sich die Zahlen der Corona-Infektionen konstant oder rückläufig.
  • Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor.
  • Einzig in der Altersgruppe der 20- bis 24-Jährigen ist eine gegenläufige Entwicklung zu sehen.
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Berlin. Der leichte Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland vorige Woche scheint vor allem auf Corona-Infektionen bei jungen Erwachsenen zurückzugehen. Während sich die Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen in fast allen Altersgruppen über mehrere Wochen hinweg ungefähr konstant oder rückläufig entwickeln, haben sie bei den 20- bis 29-Jährigen vor allem in der vergangenen Woche zugenommen. Das geht aus dem Lagebericht des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstagabend hervor.

Am deutlichsten ist der Trend bei den 20- bis 24-Jährigen, mit einem Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz von 10 auf 19 binnen zwei Wochen. Zum Vergleich: Bei Senioren zwischen 75 und 84 Jahren stagnierte der Wert im gleichen Zeitraum bei 1.

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Hohe Inzidenzen bei Jüngeren in Spanien

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Auch in Spanien treten hohe Inzidenzen vor allem bei jungen Menschen unter 30 Jahren auf. Darüber berichtet unter anderem die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf die spanischen Gesundheitsbehörden. In in dieser Altersgruppe liege die Inzidenz bei über 1000.

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Besonders dramatisch sei die Lage in Katalonien. Dort liege die Inzidenz unter Jugendlichen bis zu einem Alter von 19 Jahren bei 2400 und die der 20- bis 29-Jährigen bei etwa 3000.

RND/dpa/saf

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