Inzidenz steigt fünften Tag in Folge: RKI meldet 8682 Corona-Neuinfektionen

  • Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter und lag am Sonntag­morgen bei 72,7.
  • Das Robert Koch-Institut meldete 8682 Neu­infektionen mit dem Coronavirus.
  • Die Hospi­talisierungs­inzidenz lag zuletzt bei einem Wert von 2,02.
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Berlin. Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am fünften Tag in Folge gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 72,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 70,8 gelegen, vor einer Woche bei 66,1 (Vormonat: 74,7).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 8682 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.05 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 7612 Ansteckungen gelegen.

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17 Todesfälle binnen 24 Stunden

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 17 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 24 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.373.789 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4.147.000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 94.618.

Hospitalisierungs­inzidenz zuletzt bei 2,02

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Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patientinnen und Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter – gab das RKI zuletzt am Freitag mit 2,02 (Donnerstag 1,93) an. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Über 68 Prozent haben mindestens erste Impfung erhalten

Bei der Beurteilung der Maßnahmen kommt es auch auf Kapazitäten von Intensivbetten, Geräten und Personal an. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) erfasste zuletzt 1410 Corona-Patientinnen und Corona-Patienten, die in Deutschland intensiv­medizinisch behandelt werden müssen. 55 Prozent der Corona-Intensiv­patientinnen und -Intensivpatienten müssen künstlich beatmet werden. (Stand 16.10.2021, 12.15 Uhr)

Auch der Fortschritt bei den Impfungen hat Auswirkungen auf die Infektions­dynamik. Laut dem offiziellen Impfdashboard haben 68,8 Prozent der Gesamt­bevölkerung seit dem Start der Impf­kampagne eine erste Impfdosis erhalten, 65,7 Prozent den vollen Impfschutz. 109,9 Millionen Impfdosen wurden insgesamt verabreicht. (Stand 16.10.2021, 9.07 Uhr)

RND/dpa

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