Wenig Dynamik: Inzidenz liegt laut RKI bei 65,4 – knapp 12.000 Neuinfektionen mit Coronavirus

  • Knapp 12.000 Corona-Neuinfektionen haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages gemeldet.
  • Die Sieben-Tage-Inzidenz verändert sich derweil kaum.
  • Etwas weniger als zwei Drittel der Menschen in Deutschland verfügen über einen vollen Impfschutz gegen das Virus.
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Berlin. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland gibt es wenig Dynamik. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner sowie Woche am Mittwochmorgen mit 65,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 65,8 gelegen, vor einer Woche bei 62,3 (Vormonat: 81,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 11.903 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.23 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 11.547 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 92 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 76 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.330.258 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Corona-Patienten in Kliniken

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten und Corona-Patientinnen je 100.000 Einwohner und Einwohnerinnen innerhalb von sieben Tagen – den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter – gab das RKI am Mittwoch mit 1,90 (Dienstag: 1,70) an. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

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Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4.16.400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 94.389.

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Intensivstation und Impfkampagne

Bei der Beurteilung der Maßnahmen kommt es auch auf Kapazitäten von Intensivbetten, Geräten und Personal an. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) erfasste zuletzt 1382 Corona-Patienten, die in Deutschland intensivmedizinisch behandelt werden müssen. 56 Prozent der Corona-Intensivpatienten müssen künstlich beatmet werden. (Stand 12.10.21, 12.15 Uhr)

Auch der Fortschritt bei den Impfungen hat Auswirkungen auf die Infektionsdynamik. Laut dem offiziellen Impf-Dashboard haben 68,6 Prozent der Gesamtbevölkerung seit dem Start der Impfkampagne eine erste Impfdosis erhalten, 65,3 Prozent den vollen Impfschutz.

109,1 Millionen Impfdosen wurden insgesamt verabreicht. (Stand 12.10.2021, 17.22 Uhr)

RND/dpa

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