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  • Reproduktionszahl bei 0,81: Wochenwert des RKI weiterhin niedrig, weniger Neuinfektionen in Deutschland

RKI: Wöchentliche Reproduktionszahl mit 0,81 weiterhin niedrig

  • Die vom Robert-Koch-Institut ausgewiesene Reproduktionszahl ist weiterhin niedrig.
  • Am Dienstag lag der Wert bei 0,86 – also unter dem kritischen Wert von eins.
  • Auch der weniger schwankungsanfällige Wochentrend ist mit 0,81 niedrig.
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Berlin. Bundesweit sind bis Dienstagabend über 175.600 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 20.15 Uhr: mehr als 175.100 Infektionen). Mindestens 8054 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 20.15 Uhr: mindestens 7974). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

R-Wert liegt aktuell bei 0,86

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag bei 0,86 (Datenstand 19.5. 0 Uhr). Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel etwas weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

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Seit Donnerstag gibt das RKI zudem ein sogenanntes 7-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert bei 0,81 (19.5. 0 Uhr). Er zeigt das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen.

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Bayern hat die meisten Infektionen pro Einwohner

Nach Angaben des RKI haben in Deutschland rund 155.700 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten aber auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

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Besonders hohe Zahlen registrierter Infektionen haben den Statistiken der Bundesländer zufolge Bayern mit mehr als 45.900 nachgewiesenen Fällen und mindestens 2331 Toten, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 36.400 Fällen und mindestens 1524 Toten sowie Baden-Württemberg mit mehr als 34.000 bestätigten Fällen und mindestens 1673 Toten. Die Uhrzeit, wann ein neuer Tagesstand gemeldet wird, variiert sowohl von Bundesland zu Bundesland als auch unter Umständen von Tag zu Tag.

Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 351,5 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 211,3. Allerdings ist die Anzahl der erfolgten Tests pro 100.000 Einwohner in den Bundesländern unterschiedlich hoch.

RND/dpa

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