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  • Produktion von Corona-Impfstoff in Marburg: Biontech erhält arzneimittelrechtliche Erlaubnis

Biontech darf mit Corona-Impfstoffproduktion in Marburg beginnen

  • Im Februar will Biontech damit beginnen, seinen Corona-Impfstoff im hessischen Marburg zu produzieren.
  • Dafür hat das Unternehmen am Donnerstag die arzneimittelrechtliche Erlaubnis erhalten.
  • Jetzt fehlt nur noch die Genehmigung der EU-Arzneimittelagentur Ema.
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Darmstadt/Mainz. Das Mainzer Unternehmen Biontech hat auch die arzneimittelrechtliche Erlaubnis zur Herstellung von Corona-Impfstoff in seinem Werk im hessischen Marburg erhalten. Das teilte das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt am Donnerstag mit. Vor zwei Wochen hatte Biontech bereits die Genehmigung zum Betrieb seiner Anlage für die Produktion des Mittels bekommen – in dem Fall war das RP Gießen zuständig.

Produktion soll im Februar starten

Nach Angaben eines Sprechers der Darmstädter Behörde steht noch ein weiterer formaler Schritt an: Um den in Marburg hergestellten Impfstoff in der Europäischen Union vermarkten zu können, sei noch eine Genehmigung der EU-Arzneimittelagentur Ema nötig.

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Im ersten Halbjahr 2021 sollen in Marburg 250 Millionen Dosen des Impfstoffes von Biontech und seines US-Partners Pfizer hergestellt werden. Als Gesamtmenge einer Jahresproduktion streben die Mainzer nach eigenen Angaben hier 750 Millionen Dosen an. In Marburg sollen drei der vier nötigen Produktionsschritte erfolgen. Biontech hatte das Werk vom Schweizer Pharmakonzern Novartis übernommen.

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Biontech plant – so die letzte Ankündigung – im Februar mit dem Produktionsstart in Marburg. Dem Unternehmen zufolge vergehen zwischen der Herstellung und Freigabe des kontrollierten Vakzins dann üblicherweise etwa vier Wochen.

RND/dpa

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