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Omikron-Wellen flachen in USA und Großbritannien möglicherweise bald ab

Anfang des Monats wurden in Großbritannien täglich mehr als 200.000 Neuinfektionen gemeldet. In der vergangene Woche fiel die Zahl auf etwa 140.000 pro Tag.

London.Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sehen erste Hinweise darauf, dass die Welle der Infektionen mit der Omikron-Variante des Coronavirus in Großbritannien ihren Höhepunkt überschritten haben könnte. Auch in den USA stehe dieser Zeitpunkt offenbar kurz bevor. Anschließend könnten die Fallzahlen drastisch sinken.

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Der Grund: Die Variante erwies sich nur eineinhalb Monate nach ihrer Entdeckung in Südafrika als so hochansteckend, dass möglicherweise kaum mehr Menschen für eine Infektion in Frage kommen. „Sie wird so schnell zurückgehen wie sie hochgeschossen ist“, sagt Ali Mokdad, ein Professor für Gesundheitsmetrik an der Universität von Washington in Seattle.

Aber: Weiterhin noch vieles unbekannt über nächste Phase

Zugleich schränken Expertinnen und Experten ein, dass über die Entwicklung der nächsten Phase der Pandemie noch vieles unbekannt sei. Das Erreichen des Plateaus oder das Abebben der Welle in den beiden Ländern geschehe nicht überall gleichzeitig oder in derselben Geschwindigkeit. Zudem würden sich weiterhin viele Menschen mit dem Virus anstecken, auch wenn ihre Zahl zurückgehe, sagt Lauren Ancel Meyers, Direktorin eines Covid-19-Modellierungskonsortiums der Universität von Texas, das den Höhepunkt der Welle in den USA für diese Woche prognostiziert.

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Gegen Omikron-Variante: Biontech produziert angepassten Impfstoff

Ende Januar werde eine klinische Studie zu dem Impfstoff beginnen, teilte der Chef des Pharmaunternehmens Biontech Ugur Sahin am Dienstag mit.

Die Modelle der Universität von Washington sehen den Höhepunkt der Infektionszahlen mit 1,2 Millionen bis zum 19. Januar erreicht. Anschließend würden die Zahlen drastisch sinken, „einfach weil jeder, der infiziert werden könnte, infiziert sein wird“, sagte Mokdad.

In Großbritannien fiel die Zahl der Neuinfektionen nach Daten der Regierung vergangene Woche auf etwa 140.000 pro Tag. Anfang des Monats waren es täglich noch mehr als 200.000.

RND/AP

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