Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Forschergruppe fordert sofortige Maßnahmen gegen Omikron-Ausbreitung

Eine Tafel zeigt abgesagte Flüge am Haneda Airport in Tokyo. Japan hat die Einreise aus anderen Ländern wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante vorübergehend untersagt.

Im Umgang mit der neuen Coronavirus-Variante Omikron fordert das World Health Network (WHN) konsequenteres Vorgehen. Das WHN ist eine internationale Gruppierung von unabhängigen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen aus verschiedenen Disziplinen und veröffentlicht regelmäßig Vorschläge zum Umgang mit der Pandemie. In einer Pressemitteilung raten die Forschenden, schnell zu handeln, um eine weitere Ausbreitung von Omikron zu verhindern. Darin heißt es: „Obwohl noch keine empirischen Daten vorliegen, besteht aufgrund der umfangreichen Mutationen von Omikron ein hohes Risiko, dass sich diese Variante der Impfstoffimmunität entzieht, was uns wieder an den Anfang der Pandemie bringen würde, allerdings mit einem sich viel schneller ausbreitenden Virus.“

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
WHO: Omikron stellt sehr hohes globales Risiko dar

Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation geht von der neuen Corona-Variante weltweit ein sehr hohes Risiko aus.

Reisebeschränkungen und Quarantäne gefordert

Da die Omikron-Variante den Impfschutz wohl zumindest teilweise umgehen könne, sei es wichtig, dass alle Länder Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit und im sozialen Bereich ausweiten. Die Öffentlichkeit müsse darauf hingewiesen werden, wie wichtig neben der Impfung Maßnahmen des öffentlichen Gesundheitswesens sind, um die eigene Gesundheit und die der Familienmitglieder zu schützen. Zu diesen Maßnahmen gehörten das Tragen von Masken, Belüftung und Filterung und andere Vorsichtsmaßnahmen gegen die Übertragung über die Luft, die AHA+L-Regeln, Tests und die Rückverfolgung von Kontakten zur Begrenzung der Größe von Clustern.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Darüber hinaus raten die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen des WHN zu Reisebeschränkungen für alle Länder mit bekannten oder vermuteten Fällen. Bei grenzüberschreitenden Reisen empfehlen sie eine allgemeine Quarantäne in einer staatlichen Einrichtung und mindestens zwei PCR-Tests. Darüber hinaus sollten über die Kontaktverfolgung Personen identifiziert werden, die mit Reisenden aus betroffenen Ländern in Kontakt gekommen sein könnten.

In der Öffentlichkeit müsse zudem für das Risiko sensibilisiert werden: damit Reisen in die betroffenen Länder freiwillig offengelegt werden, insbesondere dann, wenn diese in den vergangenen zwei Wochen stattgefunden haben. Zudem solle das Land Südafrika bei der Bewältigung des Omikron-Ausbruchs unterstützt werden.

Mehr aus Gesundheit

Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.