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„So geht es los“: Drosten warnt vor Zuständen in den Krankenhäusern wie in England

Menschen stehen Schlange vor dem St. Thomas' Hospital, um eine Booster-Impfung (Booster) gegen das Coronavirus zu erhalten.

Der „Guy’s and St Thomas’ Trust“ (GSTT) in London ist einer der größten Krankenhausbetreiber in der britischen Hauptstadt. Durch die rasant steigende Zahl von Neuinfektionen mit der Omikron-Variante des Coronavirus herrsche in dem Klinikunternehmen jetzt Personalnot, berichtet der „Guardian“. So hätten sich Hunderte von Angestellten mit einer Omikron-Infektion krankgemeldet.

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Dadurch seien nicht essenzielle Operationen bis auf Weiteres ausgesetzt worden, da Personal von anderen Stationen auf Intensivstationen und zur Betreuung akuter Corona-Fälle eingesetzt werde.

Diese Entwicklung bereitet auch dem deutschen Virologen Christian Drosten Sorge. Der Chefvirologe der Berliner Charité teilte den Bericht des „Guardian“ auf Twitter und schrieb dazu: „So geht es los.“

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Nach Angaben der Gewerkschaft der Feuerwehren (FBU), die in London den Rettungsdienst betreiben, sind die Rettungskräfte von einer „bisher nicht vorgekommenen Zahl“ an Personalausfällen betroffen. Bis zu einem Drittel der Fahrzeugbesatzungen sei in der abgelaufenen Woche nicht einsatzfähig gewesen, so der „Guardian“.

Omikron in Großbritannien: Zahl in London verdoppelt sich alle zwei Tage

In einer am 17. Dezember verbreiteten internen Botschaft an die Mitarbeiter zweier GSTT-Notaufnahmen in London hieß es, die Neueinweisungen mit Covid-Infizierten seien um ein Drittel gestiegen „was sich auch an der Zahl der erkrankten Mitarbeiter und deren Abwesenheit“ messen ließe.

Die Zahl der Omikron-Infektionen verdopple sich derzeit alle zwei Tage, 60 Prozent der Neuerkrankungen seien auf die neue Variante zurückzuführen: „London ist wieder das Zentrum dieses Sturms.“

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Ärzte befürchten mittlerweile, die neue Welle könne landesweit zu mehr Bettenbelegungen führen als die Rekordzahl von 39.254 Corona-Patienten in britischen Krankenhäusern am 18. Januar. Am Freitag wurden für das Vereinte Königreich 93.045 neue Fälle gemeldet – ein Plus von 39 Prozent gegenüber der Vorwoche.

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Blieben die Zahlen so, könnten bis zu 130.000 Angestellte der britischen Gesundheitssysteme Weihnachten an Corona erkrankt sein, warnt die „British Medical Association“. Das wäre ein Zehntel aller Mitarbeitenden, so der „Guardian“.

In Schottland hat die Omikron-Variante Delta als dominierenden Corona-Variante abgelöst. Dies teilte Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon am Freitag mit. 51,4 Prozent der Neuinfektionen sollen auf Omikron zurückgehen.

„Der Tsunami fängt jetzt an, uns zu treffen“, sagte Sturgeon. „Bleiben Sie viel mehr zu Hause als normalerweise“. Vor und nach Weihnachten dürfen sich in Schottland nur drei Haushalte treffen. Über weitere Maßnahmen wird derzeit diskutiert.

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