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Nach Sputnik V: Russland startet Massenproduktion von zweitem Impfstoff

  • Im Februar will Russland damit beginnen, große Mengen des Impfstoffs EpiVacCorona herzustellen.
  • Es handelt sich nach Sputnik V um den zweiten in Russland entwickelten Impfstoff.
  • Auch eine Zulassung für die EU wurde beantragt.
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Russland will im Februar mit der Massenproduktion seines zweiten Impfstoffs beginnen, das hat Premierminister Michail Mischustin am Dienstag bei einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Mischustin sagte, die russische Regierung werde dafür 2 Milliarden Rubel (umgerechnet etwa 21,8 Millionen Euro) zur Verfügung stellen.

Der Impfstoff mit Namen EpiVacCorona war bereits im Oktober zugelassen worden. Wie die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete, wurde EpiVacCorona in der Region Nowosibirsk entwickelt: In einem Labor, das zu Zeiten der Sowjetunion im Geheimen an biologischen Kampfstoffen geforscht hatte.

Derzeit laufen in Russland bereits Massenimpfungen mit dem Impfstoff Sputnik V, der dort im August vergangenen Jahres zugelassen wurde. Eine Zulassung von Sputnik V in der EU soll nach Berichten der Deutschen Presse-Agentur beantragt worden sein. Bei Sputnik V handelt es sich um einen sogenannten Vektorimpfstoff, er funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip wie die Impfung von Astrazeneca. Bei EpiVacCorona handelt es sich um einen sogenannten Peptidimpfstoff.

RND/ih

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