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Nach Corona-Infektionen: Acht niederländische Nerzfarmen müssen ihre Zuchttiere töten

  • Mindestens acht niederländische Zuchtfarmen müssen ihre Nerze töten.
  • Die Tiere sollen Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben.
  • Durch die Räumung der Farmen will das niederländische Landwirtschaftsministerium Infektionsherden vorbeugen.
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Den Haag. Nach dem Ausbruch von Corona bei Nerzen werden alle Pelztiere auf den betroffenen Farmen in den Niederlanden getötet. Als erster wurde am Samstag ein Betrieb in Deurne im Osten des Landes mit etwa 1500 Nerzen und ihren Jungen geräumt, sagte eine Sprecherin der zuständigen Behörde.

Mindestens acht Farmen sind betroffen. Sie befinden sich in der südöstlichen Provinz Brabant unweit der deutschen Grenze. Das Landwirtschaftsministerium hatte die Räumung beschlossen, nachdem mindestens zwei Menschen durch Nerze mit dem Virus infiziert worden waren.

Ab 2024: Zucht von Nerzen verboten

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Tierschützer hatten versucht, die Räumung mit einer einstweiligen Verfügung zu verhindern. Ein Gericht hatte jedoch am Freitagabend grünes Licht gegeben. Das Ministerium befürchtet, dass die Pelztierfarmen ein bleibender Infektionsherd sein könnten.

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Die Tiere werden mit einem Gas getötet und die Kadaver dann von einem Spezialbetrieb vernichtet. Anschließen sollten die Ställe desinfiziert werden. Im Laufe der kommenden Tage sollten alle acht betroffenen Betriebe geräumt werden.

In den Niederlanden gibt es noch rund 150 Pelztierfarmen. Ab 2024 ist die Zucht von Nerzen nach einem Gerichtsurteil verboten.

RND/dpa

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