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Nach Astrazeneca-Impfung: Dänemark meldet zwei weitere Fälle von Blutgerinnseln

  • Wieder sind in Dänemark zwei Fälle von Blutgerinnseln nach Corona-Impfungen mit Astrazeneca bekannt geworden.
  • Das Nachbarland bestätigte die Erkrankungen zweier Klinikmitarbeiter.
  • Eine der Personen erlag den damit verbundenen Hirnblutungen.
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Am Samstag hat Dänemark zwei weitere Fälle von Blutgerinnseln und damit verbundenen Hirnblutungen nach Impfungen mit dem Mittel des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca gemeldet. Einer der zwei betroffenen Krankenhausmitarbeiter ist laut der für öffentliche Kliniken zuständigen Behörde in Kopenhagen gestorben. Beide erkrankten weniger als 14 Tage vor Ausbruch ihrer Symptome. Die dänische Arzneimittelbehörde bestätigte die „ernsthaften Berichte“ noch am gleichen Tag auf Twitter, Details nannte sie hierbei aber nicht.

Zuerst hatte die dänische Boulevardzeitung „Ekstra Bladet“ über die Vorfälle unter den Krankenhausmitarbeitern berichtet. Demnach handelt es sich bei einer der betroffenen Personen um eine 30 Jahre alte Frau.

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EMA: Nutzung der Astrazeneca-Impfung überwiegt Risiko

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hatte am Donnerstag die Sicherheit des Astrazeneca-Impfstoffes bekräftigt. Allerdings versehen die Experten das Mittel mit einer Warnung vor den Nebenwirkungen. Demnach ist es möglich, dass nach einer Verabreichung des Vakzins in seltenen Fällen Thrombosen an Hirnvenen bei Frauen unter 55 Jahren auftreten.

Zuvor hatten einige Länder, darunter Frankreich, die Niederlande und Deutschland, die Impfungen mit dem Vakzin ausgesetzt. Dänemark hatte den Anfang gemacht. Und bis jetzt hat das Land die Verbreitung des Vakzins noch nicht wieder aufgenommen. Eine Entscheidung darüber, wie es weitergeht, fällt wohl am Donnerstag.

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