Montgomery: Impfstoff reicht für Herdenimmunität in 2021

  • Mit dem Impfstoff gegen das Coronavirus soll im Idealfall eine Herdenimmunität erreicht werden, denn dann könnte sich das Virus nicht mehr gut genug verbreiten.
  • Welt-Ärztepräsident Montgomery rechnet damit, dass 2021 eine Herdenimmunität gegen Covid-19 in Deutschland erreicht wird.
  • Auch mögliche Nebenwirkungen der Impfung seien hinnehmbar im Vergleich zur Gefahr einer Covid-19-Erkrankung.
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Köln. Welt-Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery erwartet für den Jahresverlauf 2021 ausreichend Impfstoff, um eine Herdenimmunität gegen Covid-19 in Deutschland zu erreichen. Nach dem Impfstart am Wochenende sagte Montgomery am Montag im Deutschlandfunk, er halte es für eine „aufgeregte Debatte“ jetzt Forderungen an die Politik zu richten, die Impfstoffproduktion durch staatliches Eingreifen kurzfristig massiv zu erhöhen. Entscheidender sei die Impfbereitschaft der Menschen. Vorbehalte müssten überwunden werden.

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Nebenwirkungen einer Impfung können nicht ausgeschlossen werden

„Über die langfristigen Wirkungen kann keiner von uns reden, das ist alles Spekulation“, räumte Montgomery ein. Über kurzfristige Nebenwirkungen sei nach den Impfungen im Ausland bekannt, dass mindestens in den ersten Wochen kein besonderes Risiko bestehe. „Zu erwarten, dass es überhaupt keinen Nebenwirkungen gäbe, das wäre illusorisch“, sagte der Welt-Ärztepräsident. Aber mal eine Schwellung im Arm oder ein Tag Kopfschmerzen seien hinnehmbar im Vergleich zur Gefahr einer Covid-19-Erkrankung.

RND/epd

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