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Nach Biontech: Moderna beantragt Impfstoffzulassung für Jugendliche in der EU

  • Der Impfstoffhersteller Moderna hat die bedingte Marktzulassung für seinen Covid-19-Impfstoff für junge Menschen in der Europäischen Union beantragt.
  • Der Antrag basiert auf einer US-Studie, bei der eine hohe Wirksamkeit und gute Verträglichkeit bei Jugendlichen nachgewiesen werden konnte.
  • Das Unternehmen hat zudem die Zulassung in Kanada und in den USA beantragt.
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Pünktlich zur Aufhebung der Impfpriorisierung für Menschen über zwölf Jahren in Deutschland am 7. Juni hat der Impfstoffhersteller Moderna bei der Europäischen Arzneimittelbehörde beantragt, seinen Covid-19-Impfstoff auch für Jugendliche spritzen zu dürfen. Dies teilte das Unternehmen am Montag mit. Bisher ist in Europa nur das Vakzin von Biontech/Pfizer für junge Menschen zugelassen.

Der Antrag basiert auf einer Studie bei Jugendlichen im Alter von zwölf bis 18 Jahren in den USA. Laut Informationen von Moderna konnte bei den fast 2500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Studie eine Wirksamkeit von 100 Prozent nachgewiesen werden. Außerdem sei der Impfstoff im Allgemeinen gut vertragen worden – er wies ein Verträglichkeitsprofil auf, das mit denen von Erwachsenen übereinstimmt.

Zulassung in Kanada und USA steht noch aus

„Wir sind erfreut, dass der Covid-19-Impfstoff von Moderna bei der Prävention von Covid-19- und Sars-CoV-2-Infektionen bei Jugendlichen hochwirksam war“, heißt es in der Pressemitteilung von Stéphane Bancel, Chief Executive Officer von Moderna. „Wir sind weiterhin entschlossen, unseren Teil dazu beizutragen, die Covid-19-Pandemie zu beenden.“

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Das Unternehmen hat außerdem die Zulassung in Kanada beantragt sowie eine Notfallzulassung bei der US-amerikanischen FDA.

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Für Erwachsene hat der Moderna-Impfstoff laut der Deutschen Presseagentur (dpa) bereits seit 6. Januar eine bedingte Marktzulassung in der Europäischen Union. Die EU-Kommission hatte im Namen der 27 Mitgliedsstaaten zunächst 160 Millionen Dosen des Präparats geordert. Im Februar folgte dann ein zweiter Vertrag über bis zu 300 Millionen weitere Dosen.

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