Mecklenburg-Vorpommern führt als erstes Bundesland Luca-App ein

  • Als erstes Bundesland in Deutschland führt Mecklenburg-Vorpommern die Luca-App von Rapper Smudo flächendeckend ein.
  • Das Ziel: das Coronavirus trotz der Lockerungen der Maßnahmen eindämmen.
  • Ob andere Bundesländer folgen, ist noch unklar.
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Mecklenburg-Vorpommern hat eine Lizenz zur Nutzung einer App für eine bessere Kontaktnachverfolgung in der Corona-Pandemie erworben. Dies soll mit der sogenannten Luca-App möglich sein, wie Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Samstag in Schwerin ankündigte. Die App sollen etwa Geschäfte, Kunden und das Gesundheitsamt nutzen, damit Kontakte einfacher und schneller dokumentiert werden können. Details zu der genauen Anwendung sollen in den kommenden Tagen folgen.

Kampf gegen das Coronavirus: Was ist die Luca-App?

Die App von Michael Bernd Schmidt, besser bekannt als Smudo der Fantastischen Vier, erleichtert die Infektionsverfolgung. Über einen QR-Code bekommen Nutzer der Luca-App einen virtuellen Schlüssel auf ihr Smartphone – damit loggen sie sich etwa beim Restaurantbesuch ein. Die Daten der Besucher werden in einer virtuellen Box gespeichert. Die Veranstalter haben darauf keinen Zugriff, das jeweilige Gesundheitsamt vor Ort allerdings schon.

Wird dem dann ein Corona-Fall gemeldet, gleicht das System ab, mit wem die infizierte Person in den vergangenen 14 Tagen Kontakt hatte, und informiert die betroffenen Restaurants oder Veranstalter. Nach 14 Tagen werden die Daten gelöscht. In Smudos Worten: „Ich habe mein Telefon, ich gebe meine Daten ein, ich checke ein und checke aus. So entsteht mein Kontakttagebuch, das ich freigeben kann für das Gesundheitsamt.”

RND/dpa

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