Aus dem Bauch: So sprechen Sie auch mit Maske klar und deutlich

  • Die Mund-Nasen-Bedeckung gehört momentan vielerorts dazu – auch im Supermarkt oder in der Bahn.
  • Vermeintlich klare Worte kommen durch den Stoff einer Alltagsmaske oft nur als Genuschel beim Gegenüber an.
  • Eine Stimmtrainerin erklärt, wie man aber auch mit Maske gut zu verstehen ist.
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Dortmund. Durch ein Stück Stoff zu sprechen, kann auf Dauer anstrengend sein. Warum verstehen einen alle nur so schlecht? Doch das Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung ist weder bei Nachfragen an das Personal im Supermarkt noch bei Telefonaten in Bus und Bahn eine Option. Vielmehr kommt es auf die korrekte Technik an.

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Anleitung: Mund-Nasen-Bedeckung zum selber nähen
1:34 min
Mundschutz ist vielerorts knapp, also nähen manche Menschen selbst. Hier eine Anleitung.  © RND/Mario Sadlau

Am besten mehr aus dem Bauch sprechen

Wichtig ist, dass man versucht, ruhig, deutlich und laut genug zu sprechen, ohne zu brüllen, erläutert die Stimmtrainerin Brigitta Gumpricht aus Dortmund. Gerade lautes Sprechen ist mit einer Alltagsmaske aber schwieriger. Der Stoff sei hinderlich, weil der Schall nicht mehr so frei nach vorne gelangen könne, erläutert Gumpricht. Damit die Stimmbänder nicht zu sehr beansprucht werden, wenn man lauter reden muss, rät sie, mehr aus dem Bauch zu sprechen.

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„Wenn ich merke, dass im Hals etwas schmerzt, weil ich versuche, so laut zu reden, ist das ein Anzeichen, dass ich mich entspannen muss“, erklärt die Expertin. Dies bedeute dann vor allem, ruhiger zu sprechen – „und zwar nicht unbedingt von der Lautstärke her, sondern von der Sprechgeschwindigkeit, und ohne Druck aus dem Hals.“

RND/dpa

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