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„maiLab“-Video: Mai Thi Nguyen-Kim würde sich immer noch mit Astrazeneca impfen lassen

  • Auf ihrem Kanal „maiLab“ veröffentlicht Wissenschaftlerin und Youtuberin Mai Thi Nguyen-Kim ein Video zum Thema „Wie sicher ist die Astrazeneca-Impfung?“.
  • Dabei erklärt die 33-Jährige ihre Sicht auf das Vorgehen der Bundesregierung.
  • Ihrer Meinung nach hat die Politik beim Astrazeneca-Impfstopp einen Fehler gemacht.
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Die Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim spricht sich für den Impfstoff von Astrazeneca aus. „Ich würde mich immer noch mit Astrazeneca impfen lassen“, sagte Nguyen-Kim in ihrem neuen Video auf ihrem Kanal „maiLab“, das am Freitag veröffentlicht wurde. „Selbst wenn man vorsichtshalber davon ausgeht, dass diese Thrombosen eine echte Nebenwirkung der Impfung sind, steht das Risiko in keinem Verhältnis zum Covid-19-Risiko.“

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Nguyen-Kim: Politik hat nicht klar genug kommuniziert

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In ihrem neuen Video befasst sich Nguyen-Kim unter anderem mit der Frage: Wie sicher ist die Astrazeneca-Impfung? Das habe die Politik im Zusammenhang mit dem Aussetzen des Impfstoffes nicht klar genug kommuniziert. „Das erschüttert das Vertrauen in meinen Augen viel stärker als das Auftreten seltener Nebenwirkungen“, sagte die 33-Jährige. „Denn das ist alles rational erklärbar – man muss es nur erklären.“

Es sei „ganz richtig“, dass die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) und das Paul-Ehrlich-Institut die aufgetretenen Sinusvenen-Thrombosen überprüft haben. „Das zeigt die Sorgfalt und die hohe Priorisierung der Impfstoffsicherheit.“ Allerdings appelliert Nguyen-Kim an die Bundesregierung und das Paul-Ehrlich-Institut: „Bitte nehmt die berechtigten Sorgen und Verunsicherungen der Bevölkerung ernst.“ Sie finde es „unmöglich“, etwas wie das Aussetzen des Impfstoffes zu verkünden „und keine Erklärung zu liefern“. Zwar gab es am Tag nach der Nachricht ein nützliches FAQ zu dem Thema. Das erachtet Nguyen-Kim allerdings als zu spät. Immerhin sei bekannt, wie schnell solche Nachrichten hochkochten. „So was hätte gleich mitgeliefert werden müssen.“

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hatte am Donnerstag die Sicherheit des Impfstoffes bekräftigt. Es werde aber eine extra Warnung vor den möglichen seltenen Blutgerinnseln hinzugefügt. Zuvor hatten einige Länder, darunter auch Deutschland, die Impfungen mit dem Vakzin ausgesetzt.

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