Lesen statt Smartphone: Umfrage zeigt, was beim Einschlafen hilft

  • Die Krux mit dem Einschlafen: Viele kommen abends nur schwer zur Ruhe.
  • In einer Umfrage haben Menschen jetzt verraten, was ihnen am besten hilft.
  • Vieles deckt sich mit dem, was auch Experten und Expertinnen raten.
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Berlin. Den Körper zur Ruhe kommen lassen: Darin liegt ein Schlüssel, um gut einzuschlafen. Aus dem Grund empfehlen Expertinnen und Experten oft, vor dem Zubettgehen lieber ein Buch zur Hand zu nehmen, statt ins Smartphone zu starren.

Viele Menschen befolgen diesen Tipp und scheinen davon zu profitieren. Das legt eine Ipsos-Umfrage unter 1082 Menschen im Auftrag von Headspace nahe. Auf die Frage, was ihnen beim Einschlafen helfe, gab ein Viertel (25 Prozent) an: Lesen. 18 Prozent haben mit dem Verzicht auf koffeinhaltige Getränke gute Erfahrungen gemacht.

Kein Fernseher und kein schweres Essen

Ähnlich viele (16 Prozent) schlummern mit Musik besser ein. Rund jeder und jede Siebte (14 Prozent) vermeidet es, vor dem Einschlafen auf einen Bildschirm - sei es Smartphone oder Fernseher - zu schauen und folgt damit ebenfalls gängigen schlafmedizinischen Empfehlungen. Wenn die Augen spätabends zu viel Blaulicht von Displays aufnehmen, kann das dazu führen, dass man schwerer müde wird.

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Dass auch ein voller Magen guten Schlaf verhindern kann, scheint 13 Prozent der Befragten bewusst zu sein: Sie geben an, dass sie nach 20 Uhr nichts mehr essen.

Alkoholischer Schlummertrunk nicht ratsam

12 Prozent schwören darauf, dass ein Glas Bier oder Wein ihnen beim Einschlafen hilft. Da mag zwar etwas dran sein. Doch es gibt eine Kehrseite: Die nächtlichen Schwankungen des Alkoholspiegels könnten dazu führen, dass man sich nicht richtig erholt und am Morgen müde aufwacht. Dazu kommt, dass Alkohol den Harndrang erhöht. Mit der Folge, dass man vielleicht gut einschläft, aber nachts wieder aufwacht, weil man auf die Toilette muss.

Ein Fünftel (21 Prozent) hat keine bestimmte Routine, die beim Einschlafen hilft. Und 17 Prozent benötigen das offenbar auch nicht. Sie gaben an: „Ich brauche keine Einschlafhilfe.“

RND/dpa

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