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Leipzig will mit eigener Corona-App Besuche von Restaurants, Stadien und Kulturstätten ermöglichen

  • Menschen in Leipzig könnten schon bald mit negativem Testergebnis wieder ins Restaurant oder Stadion.
  • Eine Corona-App soll es ermöglichen, wie der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) gegenüber der „Leipziger Volkszeitung“ sagt.
  • Die Stadt Leipzig will demnach nicht mehr länger auf eine bundesweite App warten und ergreift nun selbst die Initiative.
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In Leipzig könnte schon bald eine Corona-App zum Einsatz kommen, die Menschen mit negativem Corona-Test einen Besuch von beispielsweise Restaurants, Stadien und Bars ermöglicht. „Ich bin ganz sicher, das kommt. In vier bis acht Wochen ist das für uns völlig normal geworden“, sagte Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) gegenüber der „Leipziger Volkszeitung“ (LVZ). Voraussichtlich sollen nach Angaben von Jung drei Anbieter die entsprechenden QR-Codes erhalten, um Testergebnisse einlesen zu können.

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Oberbürgermeister Jung: „Wir gehen einen Leipziger Weg“

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Die Idee einer solchen App ist es, das aktuelle Corona-Testergebnis dort zu hinterlegen. Bei einem negativen Test könnten Menschen mit dieser App wieder Veranstaltungen, Geschäfte oder auch die Gastronomie besuchen – und zwar 24 Stunden lang. Auf einen zentralen Lösungsvorschlag hatte die Stadt Leipzig lange gewartet, jedoch möchte sie nun eigenständig die Initiative ergreifen: „Ich warte nicht mehr auf das, was in Dresden oder Berlin gegebenenfalls entschieden wird über eine zentrale App-Möglichkeit. Wir gehen einen Leipziger Weg und bieten eine Plattform für zwei bis drei Apps“, sagte Oberbürgermeister Jung.

Fußball- und Handballstadion in Leipzig dank App bald mit Fans?

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Die Modellprojekte von Fußball-Bundesligist RB Leipzig und des Handball-Erstligisten SC DHfK Leipzig könnten nach Informationen der „LVZ“ den Startschuss für die Zukunftsvision geben. Ein entsprechender Antrag liege aktuell in Dresden. Ab dem 1. April könnten dann 1000 negativ getestete Fans pro Heimspiel wieder in die Stadien gehen. Die Integration einer App soll hierfür überprüft werden. Jung hält dieses Szenario derzeit zwar noch für unrealistisch, da der dafür notwendige Inzidenzwert von unter 100 voraussichtlich nicht zu halten sein wird. Für einen Einsatz der App müsse zudem noch geklärt werden, ob das Konzept der App datenschutzkonform umgesetzt werden kann.

RND/LVZ/bk

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