Langsamer Start: 35.000 Hausärzte beginnen mit Corona-Impfungen

  • „Das wird noch kein großer Schritt sein, aber ein wichtiger“, sagt Gesundheitsminister Jens Spahn über die Impfungen in den Hausarztpraxen.
  • Am Dienstag starten nun viele Praxen mit der ambulanten Impfung.
  • In der ersten Wochen erhalten sie insgesamt 940.000 Impfdosen.
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Berlin. In Deutschland beginnt die zweite Stufe der Impfkampagne gegen das Coronavirus. In vielen Regionen – etwa in Nordrhein-Westfalen – starten am Dienstag auch die Hausärzte mit Impfungen in ihren Praxen – oder bereiten sich darauf vor, in den nächsten Tagen loszulegen. Bislang wurden die Vakzine vor allem in den bundesweit 430 Impfzentren verabreicht.

Da zunächst nur wenig Dosen Impfstoff zur Verfügung stehen, wird es in den Praxen allerdings zunächst langsam losgehen. In der ersten Woche erhalten alle Praxen zusammen erst einmal 940.000 Impfdosen. Das macht rein rechnerisch nur gut 26 Dosen pro Praxis.

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Insgesamt wollen in dieser Woche bundesweit 35.000 Hausarztpraxen loslegen. „Das wird noch kein großer Schritt sein, aber ein wichtiger“, hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Donnerstag erklärt.

Eine zentrale Einladung für die Patienten gibt es nicht, wie das Bundesgesundheitsministerium erläutert. Wie sie Impftermine vergeben, können die Hausarztpraxen selbst regeln – zum Beispiel per Telefon oder mit Online-Buchungen.

RND/dpa

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