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  • Krankschreibung per Telefon: Wie funktioniert das? Und bei welchen Symptomen sollte ich anrufen?

Ab sofort wieder möglich: Das müssen Sie über telefonische Krankschreibungen wissen

  • Volle Wartezimmer mit hustenden und angeschlagenen Patienten.
  • Ärzte und Krankenkassen wollen angesichts steigender Corona-Zahlen genau das verhindern – und legen ein bewährtes Instrument erneut auf.
  • Bis zu sieben Tage kann man sich mit einem Telefonat krankschreiben lassen.
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Berlin. Husten, Halskratzen, Schnupfen: Wer solche Symptome hat, braucht für eine Krankschreibung nicht mehr unbedingt persönlich in der Arztpraxis zu erscheinen. Vorerst bis zum 31. Dezember 2020 können sich Arbeitnehmer mit leichten Atemwegserkrankungen wieder telefonisch krankschreiben lassen.

Diese Regelung hatte es bereits im Frühjahr für einige Zeit gegeben. Durch sie sollen in der sich aktuell zuspitzenden Corona-Situation volle Wartezimmer und ein dadurch erhöhtes Ansteckungsrisiko vermieden werden. Wichtige Fragen und Antworten dazu im Überblick.

Krankschreibung gilt bis zu sieben Tage

Für wenn gilt die Ausnahmeregel?

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Zum Beispiel für Personen mit Erkältungen oder grippalen Infekten, aber nicht für Patienten mit schwerer Symptomatik. Schwerere Fälle, bei denen Covid-19 ausgeschlossen werden muss, sollten mit dem Arzt per Telefon das weitere Vorgehen besprechen oder gezielt zu solchen Akutanlaufstellen gehen, wo sie getestet werden, teilt der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken zu der neuen Sonderregelung der Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie mit.

Wie lange gilt die Krankschreibung?

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Bis zu sieben Kalendertage. Die Krankschreibung kann danach einmalig telefonisch für bis zu weitere sieben Kalendertage verlängert werden.

Patienten müssen der Praxis nicht bekannt sein

Gilt das auch, wenn ein Kind krank ist und ich nicht arbeiten kann?

Ja. Die Regelungen gelten auch für ärztliche Bescheinigungen zum Bezug von Krankengeld, wenn das Kind erkrankt ist, erklärt der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV).

Wie kommt die Bescheinigung zum Patienten?

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In der Regel per Post. Das gilt sowohl für Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigungen als auch für Bescheinigungen zum Bezug von Krankengeld bei erkrankten Kindern. So steht es in der Ausführungsvereinbarung zwischen GKV-Spitzenverband und Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV).

Müssen Patienten der Arztpraxis bereits bekannt sein?

Nein. Anders als bei einer Krankschreibung per Video, die von der Corona-Situation unabhängig immer möglich ist, muss man bei der nun wieder befristet möglichen Telefon-Krankschreibung nicht schon in der Praxis bekannt sein, wie der G-BA auf Nachfrage mitteilt. Allerdings haben Patienten auch keinen Anspruch auf die Telefon-Krankschreibung: Es liegt im Ermessen des Arztes, ob er den Patienten doch noch für eine persönliche Untersuchung in die Praxis bestellt oder nicht.

RND/dpa

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