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Kontaktbeschränkungen an Weihnachten: Mehrheit der Deutschen findet Regeln sinnvoll

  • Die von Bund und Ländern beschlossenen Kontaktbeschränkungen in der Vorweihnachtszeit und zu den Feiertagen erachtet die Mehrheit der Deutschen für sinnvoll.
  • Nur etwa jeder Vierte zweifelt einer aktuellen Umfrage zufolge daran.
  • Die Maskenpflicht findet mit 90 Prozent hingegen breite Zustimmung.
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Berlin, Essen. Mehr als ein Viertel der Deutschen zweifelt einer Umfrage zufolge am Sinn der neuen Corona-Beschränkungen für die Adventszeit sowie für Weihnachten und Silvester. 30 Prozent der Bundesbürger halten nichts von der jüngsten Bund-Länder-Vereinbarung, wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Sonntag) unter Berufung auf die Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Kantar berichten. Den Beschlüssen nach sollen private Treffen an Weihnachten auf höchstens zehn Personen aus mehreren Haushalten begrenzt werden, mit Ausnahme von unter 14-Jährigen.

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Bund und Länder verschärfen angesichts der anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen den Kurs in der Pandemie, mit Ausnahme von Weihnachten.  © Reuters
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Meinungen zu Weihnachten und Silvester gehen auseinander

Ähnlich viele Bürger (29 Prozent) zeigen sich laut Umfrage skeptisch, was entsprechende Beschränkungen für private Zusammenkünften an Silvester und Neujahr anbelangt. Eine deutliche Mehrheit der Befragten hält diese Pandemie-Maßnahmen dagegen für sinnvoll (70 und 71 Prozent), wie aus der von der Funke Mediengruppe in Auftrag gegebenen Untersuchung hervorgeht.

Die ebenfalls beschlossene Begrenzung auf höchstens fünf Teilnehmer aus zwei Haushalten für privater Treffen in der Vorweihnachtszeit halten demnach 27 Prozent der Deutschen für nicht zielführend. Eine Mehrheit von 73 Prozent sehe darin hingegen eine sinnvolle Entscheidung.

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Erhebliche Zweifel gibt es dem Bericht zufolge beim Böllerverbot. Knapp ein Drittel der Befragten (33 Prozent) gebe an, keinen Sinn im Verzicht auf ein Silvesterfeuerwerk zu sehen. 67 Prozent äußern der Umfrage zufolge Verständnis für diese Auflage.

Corona-Maßnahmen: Maskenpflicht stößt auf große Zustimmung

Die größte Skepsis herrsche in Bezug auf den Nutzen der Corona-Warn-App, heißt es weiter. Eine knappe Mehrheit von 51 Prozent halte das digitale Instrument zur Ansteckungskontrolle nicht für ein geeignetes Mittel zur Eindämmung der Pandemie. 49 Prozent der Umfrageteilnehmer sähen die Warn-App als dagegen sinnvoll an.

Weitgehende Zustimmung herrsche bei der Maskenpflicht. 90 Prozent geben laut Bericht an, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Geschäften, öffentlichen Verkehrsmitteln und an belebten Orten helfe bei der Bekämpfung der Pandemie. 85 Prozent werteten es als sinnvoll, nicht notwendige Kontakte zu vermeiden und in der Corona-Krise auf berufliche und private Reisen zu verzichten.

Beim Blick auf die politischen Lager zeigt sich den Angaben zufolge, dass die Skepsis gegenüber den neuen Pandemie-Maßnahmen mit Abstand am stärksten bei Anhängern der AfD ausgeprägt ist. In den Wählerschaften von Union, SPD, Grünen, FDP und Linken fänden die Maßnahmen dagegen überwiegend sehr deutliche Zustimmung. Für die repräsentative Erhebung befragte Kantar zwischen dem 25. und dem 26. November insgesamt 1.011 Personen.

RND/epd

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