• Startseite
  • Gesundheit
  • Kirchen an Weihnachten - Kekulé und Lauterbach fordern Gesangsverbot: „Amen ist in Ordnung“

„Amen ist in Ordnung“: Kekulé und Lauterbach fordern Gesangsverbot in Kirchen an Weihnachten

  • Nach Ansicht von Virologe Alexander Kekulé und SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach soll es in Kirchen an den Weihnachtstagen still bleiben.
  • Es soll nicht gesungen werden, ein stilles „Vater unser“ oder maximal das „Amen“ zum Ende wären in Ordnung.
  • Gottesdienste seien zudem nur vertretbar, wenn alle Besucher eine Maske tragen.
Anzeige
Anzeige

Berlin. Der Virologe Alexander Kekulé und der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordern für die Weihnachtsfeiertage ein Gesangsverbot in allen Kirchen. Der Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie der Uniklinik Halle sagte dem Magazin „Focus“: „Wenn in einer Kirche alle Masken aufhaben und maximal eine Person pro fünf Quadratmeter im Raum ist, sind Gottesdienste an Weihnachten vertretbar. Aber nur, wenn nicht gesungen wird! Sonst haben wir zu viele Aerosole.“ Kekulé fügte hinzu: „Auch das gemeinsame Glaubensbekenntnis oder das „Vater unser“ muss still sein - maximal das „Amen“ zum Ende ist in Ordnung.“

Die Pandemie und wir Der neue Alltag mit Corona: In unserem Newsletter ordnen wir die Nachrichten der Woche, erklären die Wissenschaft und geben Tipps für das Leben in der Krise – jeden Donnerstag.
Video
Corona: Neue Erkenntnisse zur Ansteckung durch Aerosole
1:09 min
Japanische Forscher haben mithilfe eines Supercomputers simuliert, wie sich Aerosole in geschlossenen Innenräumen ausbreiten.  © Reuters

Auch für Besuche klare Regeln

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Lauterbach betonte ebenfalls: „Für Kirchbesuche muss es klare Regeln geben. Die Abstände und Hygiene-Regeln müssen streng eingehalten werden. In der Kirche darf nicht gesungen werden. Zudem müssen alle eine Maske tragen.“ Lauterbach schlug im „Focus“ zudem vor, dass die Kirchen für alle Gottesdienstbesucher FFP2-Masken bereithalten. Finanziert werden können dies durch eine Kollekte.

RND/dpa

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen