Impfstoff-Studie: Pfizer testet potenzielles Mittel auch an Jugendlichen

  • Für die dritte und letzte Phase seiner Impfstoff-Studie hat der US-Pharmakonzern Pfizer die Testabläufe erneut abgeändert.
  • Insgesamt 44.000 Probanden sollen an der Studie zu dem potenziellen Corona-Impfstoff teilnehmen.
  • Auch Teilnehmer im Alter von zwölf bis 15 Jahren seien dabei.
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New York. Der US-Pharmakonzern Pfizer hat erneut Testabläufe für einen potenziellen Corona-Impfstoff abgeändert. Diesmal würden jüngere Probanden im Alter von zwölf bis 15 Jahren in die dritte und letzte Studienphase eingebunden, teilte das in New York ansässige Unternehmen am Montag mit.

Die US-Arzneizulassungsbehörde FDA habe schon eine entsprechende Erlaubnis erteilt. Pfizer hatte ursprünglich 30.000 Probanden für die Testphase vorgesehen, die Teilnehmerzahl im September dann jedoch auf 44.000 ausgeweitet.

Probanden mit chronischen Krankheiten beteiligt

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Die Maßnahme soll für mehr Diversität im Probandenfundus sorgen, vor allem durch die Einbindung von 16- und 17-jährigen Jugendlichen und gesundheitlich stabilen Patienten mit einigen bekannten chronischen Infektionen wie Hepatitis B, Hepatitis C und HIV. Ziel ist, noch mehr Informationen über Sicherheit und Wirksamkeit des experimentellen Vakzins zu bekommen.

RND/AP

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