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  • Impfstoff gegen Corona: EU-Kommission kauft 400 Millionen Dosen von Pharmaunternehmen AstraZeneca

Astra Zeneca: EU-Kommission kauft 400 Millionen Dosen Impfstoff

  • EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen teilte mit, die EU habe 400 Millionen Dosen Impfstoff gegen Covid-19 erworben.
  • Der Impfstoff stammt vom britischen Pharmaunternehmen Astra Zeneca.
  • Der Impfstoff AZD1222 befindet sich derzeit in der wichtigen dritten Testphase.
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Hannover. Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, teilte am Freitag auf Twitter mit, dass die EU-Kommission den Kauf von 400 Millionen Dosen des Astra-Zeneca-Impfstoffs gegen COVID-19 abgeschlossen hat. “Wir halten unsere Versprechen”, schrieb von der Leyen zu dem Kauf.

In ihrer Impfstoffstrategie vom Juli formulierte die EU, wie die Impfstoffthematik beschleunigt werden soll. “Die Entwicklung von Impfstoffen ist ein komplexer und langwieriger Prozess. Mit der (…) vorgelegten Strategie wird die Kommission die Bemühungen unterstützen, den Zeitraum für die Entwicklung und Verfügbarkeit sicherer und wirksamer Impfstoffe auf zwölf bis 18 Monate oder sogar noch weniger zu reduzieren.”

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Abnahmegarantien für “rasche Entwicklung” vereinbart

Um bei der “raschen Entwicklung” helfen zu können, vereinbarte die Kommission Abnahmegarantien mit einzelnen Impfstoffherstellern. Einen Teil der Vorlaufkosten der Impfstoffhersteller finanzierte die EU. Im Gegenzug habe sie das Recht, innerhalb eines bestimmten Zeitraums eine bestimmte Anzahl von Impfstoffdosen kaufen zu können. Die bereitgestellten Mittel würden als Anzahlung für die Impfstoffe betrachtet, die tatsächlich von den Mitgliedsstaaten erworben werden.

Impfstoff von Astra Zeneca befindet sich in dritter Phase

Vertragspartner der EU ist das Pharmaunternehmen Astra Zeneca mit Sitz in Cambridge. Der Impfstoff AZD1222 von der Oxford-Universität und Astra Zeneca kombiniert eine abgeschwächte Version eines häufigen Erkältungsvirus (Adenovirus), das Infektionen bei Schimpansen auslöst, mit dem genetischen Material des Sars-CoV-2-Virus. Der potenzielle Impfstoff befindet sich bereits in der groß angelegten Phase-III-Studie auf Wirksamkeit und Nebenwirkungen.

RND/Alice Mecke


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