Hausstaub-Allergie: Heizungsluft verstärkt die Symptome

  • Hausstaubmilben kommen in jedem Haushalt vor und lösen bei manchen Menschen sogar Allergien aus.
  • Wird in den kalten Monaten die Heizung hochgedreht, leiden Hausstaubmilben-Allergiker umso mehr.
  • Doch bereits regelmäßiges Durchlüften und Staubsaugen kann helfen, raten Experten.
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Hannover. Sie finden sich in Matratzen, Bettdecken und Kopfkissen: Hausstaubmilben lieben es feucht und warm. Zu Beginn der Heizperiode vermehren sich die Tierchen explosionsartig – schlechte Zeiten für Allergiker.

Die Plagegeister kommen in jedem Haushalt vor, sind aber kein Zeichen mangelnder Hygiene. Betroffene leiden unter juckenden und geschwollenen Augen, haben eine laufende Nase sowie Hautrötungen nach dem Aufwachen. Mit ein paar Maßnahmen kann man gegen die ungebetenen Hausgäste vorgehen, so die Apothekerkammer Niedersachsen.

Regelmäßiges Staubsaugen und Stoßlüften hilft

Niedrige Raumtemperaturen und geringe Luftfeuchtigkeit bremsen die Vermehrung der Milben, sagen die Experten. Hier helfe periodisches Stoßlüften. Auch im Winter sollte die Temperatur im Schlafzimmer unter 20 Grad liegen und die Wohnung nicht überheizt werden.

Wichtig sei auch eine regelmäßige Reinigung, auch an schwer zugänglichen Stellen, wie unter dem Bett. Zudem sollten die Filter des Staubsaugers regelmäßig überprüft werden, damit nicht unnötig Allergene in die Luft gewirbelt werden.

Zusätzlich können spezielle Bettwäsche, Matratzenbezüge und Luftreiniger mit Schwebstoff-Filter helfen, die Allergene zu binden, so die Experten. Um die Tierchen abzutöten, sollte auch die Matratze regelmäßig gereinigt werden. Wer Polstermöbel besitzt, sollte diese immer wieder absaugen, denn die seien echte Staubfänger.

RND/dpa

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