WHO-Anleitung: So können Sie Desinfektionsmittel selbst machen

Leer gekauft ist das Regal mit Desinfektionsmitteln in einem Supermarkt.

Leer gekauft ist das Regal mit Desinfektionsmitteln in einem Supermarkt.

Hannover. Wer eine Infektion mit dem Coronavirus vermeiden möchte, sollte sich oft genug am Tag die Hände waschen. Das ist aber nicht immer möglich – besonders für Menschen, die gerade einkaufen oder auf Reisen sind. Für sie sind Hände-Desinfektionsmittel eine Option, die sich praktisch in der Tasche transportieren lassen. Doch auch hier gibt es einen Haken: Die Mittel sind vielerorts ausverkauft. Ein Desinfektionsmittel lässt sich mit dem Rezept der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aber auch selbst herstellen.

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WHO-Rezept: Desinfektionsmittel mit drei Zutaten

Das Rezept der WHO war ursprünglich für Drittweltländer als preiswerte Alternative zu fertigen Desinfektionsmitteln entwickelt worden. Im Zuge des Coronavirus-Ausbruchs könnte es aber auch hierzulande hilfreich sein, ein eigenes Mittel herzustellen. Das Rezept besteht grundsätzlich nur aus drei Zutaten, die einfach zusammengemischt werden können. Vorsicht: Ethanol ist entzündlich, den Vorgang sollte man sicherheitshalber draußen und abseits von offenem Feuer machen.

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  • 800 Milliliter Alkohol (Ethanol)
  • 200 Milliliter abgekochtes Wasser
  • Etwas Glycerin

Vorweg: Ethanol und Glycerin gibt es in einer Apotheke zu kaufen. Für das Rezept sind Ethanol und das abgekochte Wasser am wichtigsten, die einfach in einer kleinen Tube für unterwegs zusammengemischt werden können. Da Ethanol jedoch die schützende Fettschicht der Haut angreift, empfiehlt sich etwas Glycerin. Das schützt die Haut besser – was auch der Vorteil gekaufter Desinfektionsmittel ist.

Die Herstellung an sich ist vergleichsweise unkompliziert: Die Zutaten müssen gemischt und gut verrührt werden.

Ausgetrocknete Hände: Selbstgemachte Desinfektionsmittel sind Notlösung

Das selbstgemachte Desinfektionsmittel empfiehlt sich, wenn fertige nicht mehr zu kaufen sind. Gekaufte Mittel trocknen die Haut jedoch weniger aus und verursachen auch seltener allergische Reaktionen. Daher sollte die selbstgemachte Variante auch nur als Notlösung verwendet werden. Unabhängig vom Mittel ist es wichtig, die Hände unterwegs regelmäßig gründlich mit einigen Spritzern zu desinfizieren (Fingerspitzen nicht vergessen).

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RND/bk


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