Gute Vorsätze: Wie kann ich trotz Stress meine Ziele erreichen?

  • Mit guten Vorsätzen gehen viele Menschen ins neue Jahr.
  • Dann kommt der Alltag – und mit ihm diverse Verpflichtungen.
  • Für mehr Zufriedenheit im Leben sollte man bewusst Prioritäten setzen, rät Bloggerin Nadine Nentwig.
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In stressigen Zeiten ist es wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren. Wenn eine Verpflichtung die nächste jagt, gelingt das allerdings den wenigsten. Dabei ist es am Ende nur eine Frage des richtigen Priorisierens. Helfen können dann effiziente Zeitmanagementmethoden und gut strukturierte To-do-Listen.

Allerdings nur, wenn wir in der Lage sind, die anstehenden Aufgaben richtig zu bewerten und zu priorisieren. Das ist deutlich einfacher, wenn wir ein klares Ziel vor Augen haben; wenn wir wissen, was wir vom Leben wollen, sowohl privat als auch beruflich.

Nadine Nentwig arbeitet als Texterin, Bloggerin und Redakteurin. Ihre Erfahrungen hat sie in dem Ratgeber „Kluge Frauen scheitern anders“ (Eden Books) verarbeitet. © Quelle: Nadine Nentwig
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Denn nur, wenn wir wissen, wohin wir wollen, wissen wir auch, was wir tun müssen, um diesem Ziel näher zu kommen. Dann können wir unsere Zeit gezielt dafür einsetzen, dieses Ziel zu erreichen. Das Ziel funktioniert dabei wie eine Art Kompass, der uns hilft, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden.

Selbst entscheiden: Dringend ist nicht gleich wichtig

Wir treffen jeden Tag Entscheidungen für oder gegen etwas. Diese Entscheidungen haben unmittelbare Auswirkungen auf unser Leben und dennoch fällt es uns oft schwer, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Meist stufen wir Dringendes als wichtig ein. Das trifft jedoch nicht immer zu.

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Häufig geben wir einfachen Routinetätigkeiten wie E-Mails schreiben oder Telefonate beantworten den Vorrang, weil sie uns für die Erfüllung unseres Jobs als wichtig erscheinen. Andere Handlungen, die uns unserem Ziel näherbringen, schieben wir hingegen auf. Mit dem Ergebnis, dass wir uns zunehmend fremdbestimmt fühlen.

Dabei gibt es immer einen gewissen Handlungsspielraum. Nicht jede E-Mail muss sofort beantwortet, nicht jeder Anrufer unmittelbar zurückgerufen werden. Mit einem Ziel vor Augen fällt es uns leichter, Aufgaben und Handlungsschritte richtig zu bewerten und entsprechend zu priorisieren.

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Aufgaben richtig bewerten – und Grenzen setzen

Wenn wir in der Lage sind, Aufgaben richtig zu bewerten und zu priorisieren, folgt unweigerlich der zweite Schritt: das Nein-Sagen. Aufgaben und Tätigkeiten, die uns unserem Ziel nicht näherbringen, sollten nach Möglichkeit gar nicht erst angenommen oder delegiert werden.

Das funktioniert auch schon im ganz Kleinen: Wenn wir uns beispielsweise vorgenommen haben, am Abend mit unserer Familie eine Theatervorstellung oder Freunde zu besuchen, können wir keine Überstunden machen und müssen unseren Kollegen und Vorgesetzten entsprechend Grenzen setzen.

Fokus auf die wirklich wichtigen Ziele

Das gelingt deutlich leichter, wenn wir uns Ziele setzen, die uns wirklich wichtig sind und für die wir bereit sind, alles zu tun. Diese Ziele geben uns die Kraft und die Stärke, im richtigen Moment Nein zu sagen. Dabei gibt es noch einen weiteren Vorteil: Wenn wir lernen, Grenzen zu setzen, fühlen wir uns weniger fremdbestimmt. Wir agieren, anstatt zu reagieren.

Sich im Leben Prioritäten zu setzen ist sinnvoll, solange es die richtigen Prioritäten sind. Zum einen, weil es uns hilft, unsere Arbeit besser zu organisieren und zu strukturieren, zum anderen, weil es uns unseren beruflichen und privaten Zielen näherbringt.

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Wenn wir uns auf die Dinge fokussieren, die uns wirklich wichtig sind, fühlen wir uns weniger gestresst. Richtiges Priorisieren führt somit zu einem zufriedeneren, glücklicheren und gesünderen Leben. Und das nicht nur in besonders stressigen Zeiten!

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