Grippewelle in Deutschland: Fast 80.000 Erkrankte und 130 Tote

  • Seit Herbst sind in Deutschland 79.263 Influenza-Infizierungen erfasst worden.
  • Hinzu kommen 130 Todesfälle im Zusammenhang mit der Grippewelle.
  • Die aktuellen Zahlen und Fakten haben wir für Sie zusammengestellt.
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Berlin. Die Grippewelle in Deutschland hat an Dynamik gewonnen. Insgesamt 79.263 im Labor bestätigte Fälle sind seit Herbst erfasst worden, davon etwa die Hälfte allein in den vergangenen zwei Meldewochen. Das geht aus dem aktuellen Wochenbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza am Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin hervor. 130 Menschen sind dem Bericht zufolge in dieser Saison bereits nachweislich an einer Infektion mit dem Influenzavirus gestorben. Insgesamt wurden bisher knapp 13.300 Erkrankte in Klinken behandelt.

Die gemeldeten Grippefälle zeigen nur einen Ausschnitt des tatsächlichen Geschehens. Mehrere Zehntausend Tote in Deutschland werden bei einer heftigen Grippesaison angenommen. Bei der schweren Welle im Winter 2017/18 gingen RKI-Schätzungen zufolge zehn Millionen Arztbesuche in Deutschland auf das Konto der Grippe.

Influenza-Welle in Deutschland: Vorsicht in Kindergärten, Schulen und Krankenhäusern

Zu Ausbrüchen mit mehr als fünf Fällen kam es laut Bericht etwa in Kindergärten (92), Krankenhäusern (43) und Schulen (25). Die Grippe ist sehr ansteckend und wird von Erkrankten etwa über Tröpfchen beim Niesen, Husten oder Sprechen übertragen. Auch über Türklinken oder Haltegriffe in Bussen und Bahnen kann das Virus weiter getragen werden. Regelmäßiges und gründliches Händewaschen gilt daher als hilfreich, um einer Ansteckung vorzubeugen.

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Auf Grippe-Symptome achten

Die echte, vom Influenzavirus ausgelöste Grippe beginnt – anders als eine Erkältung – in vielen Fällen plötzlich. Zu typischen Symptomen zählen Fieber, trockener Husten, Halsschmerzen, Schnupfen sowie Glieder- und Kopfschmerzen. Neben vielen milden Verläufen gibt es auch solche mit Komplikationen wie einer Lungenentzündung.

RND/dpa

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