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Gesunde Vollkornnudeln? Öko-Tester weisen Schimmelpilzgift in Spaghetti nach

  • Die Zeitschrift "Öko-Test" hat 20 Vollkornspaghetti untersucht.
  • Bei vielen Produkten wurden Schimmelpilzgifte nachgewiesen.
  • Häufig sei das Getreide schon auf dem Feld damit befallen.
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Frankfurt/Main. Sie schmecken herber und getreidiger als helle Nudeln aus Weizen, punkten dafür mit mehr Ballaststoffen. Dass sie sich im Mund leicht stumpf anfühlen, schreckt Fans von Vollkornnudeln nicht ab. Wie es neben dem Geschmack um die Schadstoffe in der dunklen Pasta steht, hat die Zeitschrift “Öko-Test” (Ausgabe 3/2020) untersucht. Ergebnis: Von den 20 Vollkornspaghetti können die Tester nur knapp die Hälfte empfehlen.

Getreide ist häufig mit Schimmelpilz belastet

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Während acht Produkte "sehr gut" abschnitten und ein weiteres "gut", sortierten sich elf Produkte zwischen "befriedigend" bis "ungenügend" ein. Der Grund liegt in der Belastung mit Schimmelpilzgiften. Bei einer Probe wurden zusätzlich auch noch Pestizide nachgewiesen.

Doch wie kommt das Gift in die Pasta? Die Toxine kommen besonders bei feucht-warmer Witterung schon auf dem Feld ins Korn, schreibt die Zeitschrift. Und zwar würden die Schimmelpilze vor allem in den Randschichten des Korns sitzen. Während ein Hersteller versprach, das künftig noch sorgfältiger zu kontrollieren, beriefen sich anderen darauf, die Richtwerte einzuhalten. Einen gesetzlich bindenden Grenzwert gibt es bislang nicht.

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RND/dpa

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