Frankfurter Flughafen bietet Corona-Test für Selbstzahler an

Mit einem einfachen Rachenabstrich kann auf das Coronavirus getestet werden (Symbolbild).

Mit einem einfachen Rachenabstrich kann auf das Coronavirus getestet werden (Symbolbild).

Frankfurt/Main. Berichte über symptomfreie Coronaerkrankungen verunsichern, doch ohne medizinische Indikation ist ein Besuch im Testzentrum in der Regel nicht möglich. Seit Montag können sich Selbstzahler in der Notfallambulanz des Frankfurter Flughafens vorsorglich auf Covid-19 testen lassen.

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Dabei handele es sich um einen freiwilligen Nasen-Rachen-Abstrich zum Nachweis des Virus auch ohne Anzeichen einer Erkrankung beziehungsweise um eine freiwillige Antikörperbestimmung durch ein Labor, sagte eine Sprecherin. „Im Prinzip kann das jeder machen, der Gewissheit haben will" so die Sprecherin weiter. Es handele sich nicht um einen Schnelltest, ein Termin müsse online vereinbart werde. Nur wer einen bestätigten Termin hat, kann sich vor Ort testen lassen. Mit Prozessen am Flughafen – etwa Vermeidung einer Quarantäne oder ein negativer Covid-Test, um an Bord eines Fluges gelassen zu werden, wie es einige Länder vorschreiben – habe das zusätzliche Angebot weniger zu tun.

Test auf Corona-Infektion und Anti-Körper-Test angeboten

Am Frankfurter Flughafen gibt es zwei Arten von Tests, die in der Flughafenambulanz durchgeführt werden können. Der Nasen-Rachen-Abstrich zum Nachweis des Coronavirus Sars-CoV-2, den sonst nur Menschen mit Symptomen im Zusammenhang mit Covid-19 machen dürfen und eine Antikörper-Bestimmung durch ein zertifiziertes Labor, die einem Aufschluss darüber gibt, ob man selbst Antikörper gegen das Virus besitzt. Während der Abstrich rund 215 Euro kostet, werden für den Anti-Körper-Test etwa 110 Euro verlangt. Eine kombinierte Untersuchung ist für rund 290 Euro möglich.

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[ In einer vorherigen Fassung wurden die Preise noch mit 215 und 70 Euro angegeben, was dem damaligen Informationsstand betraf. Nach einer Aktualisierung der Preise des Frankfurter Flughafens haben wir die Preise in diesem Text aktualisiert. Die Möglichkeit einer Kombinationsuntersuchung wurde hinzugefügt. ]

Wer den Nachweis über seinen Corona-Status haben will, muss allerdings selbst bezahlen oder auf eine Übernahme durch den Arbeitgeber hoffen: Krankenkassen zahlen in diesem Fall nicht für den Test. Sollte der Arbeitgeber die Kosten für den Test übernehmen, braucht es eine schriftliche Kostenübernahmeerklärung und rechnungsfähige Adresse in Deutschland. Selbstzahler müssen direkt vor Ort, zum Beispiel mit einer Kreditkarte, zahlen.

„Corona-Spezial-Sprechstunde“ für Fraport-Mitarbeiter

Unabhängig vom öffentlich zugänglichen Testangebot bietet der Frankfurter Flughafen auch eine Spezialsprechstunde für erkrankte Flughafen-Beschäftigte am Standort Frankfurt an. Wenn die Mitarbeiter entweder mit Sars-CoV-2 infiziert sind oder bei ihnen ein Verdachtsfall besteht, können vor Ort Nasen-Rachenabstriche durchgeführt werden. Auch hier ist eine vorherige Online-Anmeldung nötig.

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RND/dpa

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