Bei Fragen rund um Corona: Welche Telefonnummer wann die Richtige ist

  • Seit Beginn der Corona-Krise wurden zahlreiche Hotlines eingerichtet, die den Bürgern die wichtigsten Fragen rund um die Pandemie beantworten sollen.
  • Welche Nummer für die eigene Situation die Beste ist, ist dabei wichtig zu wissen.
  • Auf diese Weise können Zeit und Nerven gespart werden.
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Ob auf Bundes-, Landes-, oder kommunaler Ebene – vielerorts wurden zu Beginn der Corona-Pandemie Servicetelefone eingerichtet. Über diverse Hotlines bekommen Bürger Auskunft über geltende Regelungen und können erfragen, was unklar ist.

Wo rufe ich an, wenn ich Symptome habe? Wie gehe ich vor, wenn ich Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatte? Mit wie vielen Leuten darf ich derzeit meinen Geburtstag feiern? Welche Nummer sich wann am besten eignet, ist teilweise unklar.

Hausarzt oder Gesundheitsamt als erste Anlaufstelle

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Im Fall einer möglichen Infektion sollte der Hausarzt oder das zuständige Gesundheitsamt kontaktiert werden. Ein Anruf beim Hausarzt empfiehlt sich, wenn bereits typische Symptome wie Fieber, Husten oder auch Geschmack- und Geruchlosigkeit auftreten. Der behandelnde Arzt wird zunächst telefonisch versuchen, den Schweregrad der Erkrankung zu beurteilen und veranlasst die dementsprechend notwendige Behandlung.

Gesundheitsamt als Ansprechpartner

Auf Anweisung des Hausarztes wird falls notwendig ein Labortest veranlasst. Das zuständige Gesundheitsamt wird in diesem Fall darüber informiert. Der direkte Kontakt zum örtlichen Gesundheitsamt sollte dann gewählt werden, wenn bislang keinerlei Krankheitssymptome auftreten, man selbst aber Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatte. Zu finden sind die Kontaktdaten der Gesundheitsämter im Verzeichnis des Robert-Koch-Instituts.

Am Abend, am Wochenende oder auch an Sonn- und Feiertagen empfiehlt sich, den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der 116 117 anzurufen. Hier gilt: Patienten, die außerhalb der regulären ärztlichen Sprechzeiten dringend Hilfe brauchen, nicht lebensbedrohlich erkrankt sind, aber auch nicht bis zur nächsten Sprechzeit warten können, wird geholfen. Ist die Leitung zunächst besetzt, sollte man es erneut versuchen.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst 24/7 besetzt

Unter anderem hilft das ausgebildete Personal dabei, den richtigen Bereitschaftsdienst vor Ort zu finden und informiert die Anrufer über das weitere Vorgehen im Fall einer möglichen Corona-Infektion. Die Hotline ist 24 Stunden, sieben Tage die Woche besetzt.

Grundsätzliche Fragen zu gesundheitlichen Aspekten beantwortet auch das Bundesgesundheitsministerium unter der (0 30) 3 46 46 51 00. Die Hotline ist von Montags bis Freitags in der Zeit von 8 Uhr bis 18 Uhr besetzt. Freitags zwischen 8 Uhr und 12 Uhr.

Bürgertelefone der Kreise und Städte helfen

Allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen, wie beispielsweise zum Kurzarbeitergeld oder zu Anträgen beantwortet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Die Mitarbeiter sind unter der (0 30) 1 20 02-10 31/ -10 32 zwischen 9 Uhr und 17 Uhr erreichbar. Viele Länder, Kreise und Städte haben ebenfalls Servicenummern oder Bürgertelefone eingerichtet, die im Internet zu finden sind.

RND/lmw



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