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Fortschritte bei Corona-Impfung: Mehr als 50 Prozent der Deutschen vollständig geimpft

  • Die 50-Prozent-Marke ist geknackt.
  • Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland sind nun vollständig gegen das Coronavirus geimpft.
  • Das sind mehr als 41 Millionen Personen.
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Berlin. Rund sieben Monate nach dem Start der Corona-Impfungen ist die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland vollständig gegen das Virus geimpft. Wie aus aktuellen Daten des Bundesgesundheitsministeriums vom Mittwoch hervorgeht, haben nach den Impfungen vom Vortag 41.790.697 Menschen einen vollständigen Impfschutz, für den bei den meisten Vakzinen zwei Dosen im Abstand mehrerer Wochen vonnöten sind. Das entspricht 50,2 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Fast 50,9 Millionen Menschen in Deutschland haben bislang zumindest eine Corona-Schutzimpfung erhalten. Das sind 61,1 Prozent der deutschen Bevölkerung. Der Impffortschritt variiert zwischen den Bundesländern. Während bei den Spitzenreitern Bremen und Saarland bereits 70,1 beziehungsweise 66,9 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft sind, sind es in Thüringen 55,3 Prozent und beim Schlusslicht Sachsen lediglich 51,8 Prozent.

Herdenimmunität ab 80 Prozent

Das Robert Koch-Institut (RKI) geht seit der Verbreitung der ansteckenderen Delta-Variante des Coronavirus davon aus, dass weit mehr als 80 Prozent der Bevölkerung geimpft sein müssen, um den Effekt der sogenannten Herdenimmunität zu erreichen. Erst dann wären durch großflächige Immunisierung auch Menschen geschützt, die etwa aus medizinischen oder Altersgründen nicht geimpft werden können.

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Die Corona-Impfungen sind für alle Menschen ab dem Alter von 18 Jahren von der Ständigen Impfkommission beim RKI empfohlen. Bei 12- bis 17-Jährigen empfehlen die Wissenschaftler die Impfung nur unter bestimmten Bedingungen, etwa bei Vorerkrankungen. Für unter Zwölfjährige sind die Corona-Impfstoffe bislang nicht zugelassen.

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Inzidenz steigt

Und noch eine Zahl steigt, und das seit drei Wochen: die Sieben-Tage-Inzidenz. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwochmorgen lag sie bei 15,0 – am Vortag betrug der Wert 14,5, beim jüngsten Tiefststand vom 6. Juli waren es 4,9.

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Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 2768 Corona-Neuinfektionen, wie aus den Zahlen weiter hervorgeht, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.28 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 2203 Ansteckungen gelegen.

RND/epd

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