DRK braucht dringend Blutspenden - Bedarf steigt nach Lockerungen an

  • Der Blutkonserven-Bedarf der Krankenhäuser ist seit den ersten Lockerungen der Corona-Maßnahmen um 30 Prozent gestiegen.
  • Der Vorrat beim DRK reiche derzeit aber nur ein bis zwei Tage.
  • Zuvor war die Nachfrage der Kliniken nach Blutkonserven wegen verschobener Operationen und Behandlungen geringer.
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Berlin/Potsdam. Seit den ersten Lockerungen in der Corona-Pandemie sieht das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in der Region einen sprunghaften Anstieg des Bedarfs nach Blutspenden. Die Versorgung mit Blutpräparaten sei derzeit "auf einem niedrigen Niveau gesichert", sagte die Sprecherin des DRK Blutspendedienstes Nord-Ost, Kerstin Schweiger, am Samstag im RBB-Inforadio. Der Vorrat reiche derzeit ein bis zwei Tage, wünschenswert seien vier bis fünf Tage.

Blutkonserven-Bedarf der Krankenhäuser um 30 Prozent gestiegen

Während der ersten acht Wochen der Pandemiephase sei die Nachfrage der Kliniken wegen verschobener Operationen und Behandlungen geringer gewesen. In den vergangenen beiden Wochen allerdings habe man einen schnellen Anstieg des Bedarfs um bis zu 30 Prozent verzeichnet, schilderte Schweiger. Das könne nun nicht innerhalb weniger Tage ausgeglichen werden.

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Spender gesucht: Menschen müssen vorab Termin buchen

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In den kommenden Wochen und Monaten seien die Menschen gebeten, die angebotenen Spendetermine wahrzunehmen, um den Vorrat wieder aufzufüllen, appellierte die Sprecherin. Wer spenden wolle, müsse derzeit vorab über das Internet einen Termin buchen. Das Blut wird Schweiger zufolge nicht auf Sars-CoV-2 getestet: Das Virus sei nach derzeitigem Wissensstand nicht im Blut nachweisbar und auch nicht über Blutspenden übertragbar.

RND/dpa

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