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Indiens Gesundheitsministerium besorgt über „Delta Plus“-Variante - auch Fälle in Europa

  • Das indische Gesundheitsministerium teilt mit, dass inzwischen 40 Fälle der sogenannten „Delta Plus“-Variante bekannt sind.
  • Das Gesundheitsministerium sei besorgt und wolle die Variante stärker untersuchen.
  • „Delta Plus“ sei besonders ansteckend, noch gebe es allerdings wenig Daten.
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Neu Delhi. Das indische Gesundheitsministerium ist besorgt über eine sogenannte „Delta Plus“-Variante und will sie stärker untersuchen. Die Variante soll besonders ansteckend sein und stärker an Lungenzellen binden, hieß es in einer Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums in Neu Delhi. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sagen allerdings, dass es noch wenig Daten gebe.

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40 Fälle bekannt - auch in Europa

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Inzwischen seien rund 40 „Delta Plus“-Fälle in drei indischen Bundesstaaten sowie weitere Fälle in neun anderen Ländern erfasst worden, teilte der Gesundheitsminister am Mittwoch mit. Genannt wurden unter anderem die USA, China und Russland sowie die Schweiz, Polen, Portugal und Großbritannien, aber nicht Deutschland.

Bei der auch als B.1.617.2.1 oder AY.1 benannten Variante handelt es sich um die Delta-Variante mit der zusätzlichen Spike-Mutation K417N, die auch in der zunächst in Südafrika entdeckten Beta-Variante vorgekommen ist.

Delta-Variante zu spät erkannt?

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Zuvor wurde die indische Regierung kritisiert, dass sie die Gefahr der ursprünglichen Delta-Variante, die zunächst in Indien entdeckt worden ist und mit der heftigen zweiten Welle im April und Mai in dem Land in Verbindung gebracht wird, zu spät erkannt habe. Inzwischen sind die offiziellen Corona-Fallzahlen wieder deutlich gefallen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verfolgt „Delta Plus“ derzeit als Teil der Delta-Variante. Noch scheine diese Variante demnach nicht verbreitet zu sein.

RND/dpa

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