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RKI meldet 6714 neue Corona-Fälle – Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 64,5

  • Das Robert Koch-Institut meldete am Sonntagmorgen 6714 neue Infektionen mit dem Coronavirus binnen eines Tages.
  • Die bundesweite Inzidenz sinkt damit weiter auf 64,5.
  • Die Zahl der Menschen, die in 24 Stunden an oder mit dem Virus verstorben sind, liegt bei 82.
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Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 6714 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 8500 Ansteckungen gelegen.  © dpa
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Berlin. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 6714 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Sonntagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.11 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 8500 Ansteckungen gelegen. Die 7-Tage-Inzidenz gab das RKI am Sonntagmorgen mit bundesweit 64,5 an (Vortag: 66,8; Vorwoche: 83,1). Am Sonntag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 82 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 71 Tote gewesen.

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Mehr als 3,6 Millionen nachgewiesene Corona-Fälle

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 3.648.958 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3.397.100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 87.380 angegeben.

Sieben-Tage-R-Wert bei 0,87

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Samstagabend bei 0,87 (Vortag: 0,85). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 87 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

3359 Corona-Patienten auf Intensivstationen

Bei der Beurteilung der Maßnahmen kommt es auch auf Kapazitäten von Intensivbetten, Geräten und Personal an. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) erfasste zuletzt 3359 Corona-Patientinnen und -Patienten, die in 1277 Krankenhäusern in Deutschland intensivmedizinisch behandelt werden müssen. 63 Prozent von ihnen müssen künstlich beatmet werden. Zudem verzeichnete die DIVI 20.016 belegte Intensivbetten. 3264 Betten sind noch frei.

Das muss bei der Beurteilung der Infektionslage beachtet werden

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Auch der Fortschritt bei den Impfungen hat Auswirkungen auf die Infektionsdynamik. Laut Impf-Dashboard haben 39,9 Prozent der Gesamtbevölkerung seit dem Start der Impfkampagne eine erste Impfdosis erhalten, 13,6 Prozent den vollen Impfschutz. 44,4 Millionen Impfdosen wurden insgesamt verabreicht.

Die Positivenrate ist eine Kennzahl, die angibt, wie viele der durchgeführten Corona-Tests tatsächlich positiv sind. Steigt die Positivenrate, ist das ein Hinweis darauf, dass das Infektionsgeschehen zunehmen könnte. Jeden Mittwoch veröffentlicht das RKI die neu errechneten Werte in seinem Situationsbericht. Waren zum Jahresbeginn 12,83 Prozent der Tests positiv, sind es Ende Januar, 8,44 Prozent gewesen. In der Woche vom 8. bis 14. März lag sie bei 6,8 und ist dann wieder stärker angestiegen. In der KW 19 (10. bis 16. Mai) lag der Postivenanteil der erfassten Teste bei 8,26%. Aufgrund des Feiertags und des Brückentags war mit einer geringeren Anzahl an durchgeführten PCR-Testungen zu rechnen.

Positiver Corona-Test sagt nichts über Infektiosität aus

Fällt ein Corona-Tests positiv aus, bedeutet das, dass sich die Getesteten mit Sars-CoV-2 infiziert haben. Es heißt aber nicht, dass sie auch infektiös sind und andere anstecken können. Die Höhe des Ansteckungsrisikos hängt von der Virusmenge ab.

Die Viruskonzentration beschreibt der sogenannte Ct-Wert. Je höher diese Kennzahl ist, desto niedriger ist die Viruskonzentration und desto weniger wahrscheinlich ist es, dass die Infizierten andere Menschen anstecken können. Das RKI weist darauf hin, dass der Ct-Wert je nach Probennahme und Testverfahren variieren kann.

RND/dpa

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