Inzidenz steigt seit drei Wochen: RKI meldet 958 Corona-Neuinfektionen

  • Das Robert Koch-Institut meldet 958 Corona-Neuinfektionen und eine Sieben-Tage-Inzidenz von 14,3.
  • Damit steigt die bundesweite Inzidenz seit drei Wochen kontinuierlich an.
  • Zum Vergleich: Am 6. Juli lag die Kennzahl noch bei 4,9.
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Berlin. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt seit knapp drei Wochen an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Montagmorgen lag sie bei 14,3 – am Vortag betrug der Wert 13,8 und beim jüngsten Tiefststand am 6. Juli 4,9. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt binnen eines Tages 958 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen vom Montagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.50 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 546 Ansteckungen gelegen.

Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.

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Viele Infektionen werden nicht erkannt

Deutschlandweit wurde nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden drei Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche war es ein Todesfall gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.756.856 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.646.100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.527.

49,1 Prozent der Deutschen haben den vollen Impfschutz

Bei der Beurteilung der Maßnahmen kommt es auch auf Kapazitäten von Intensivbetten, Geräten und Personal an. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) erfasste zuletzt 372 Corona-Patienten, die in Deutschland intensivmedizinisch behandelt werden müssen. 53 Prozent der Corona-Intensivpatienten müssen künstlich beatmet werden (Stand 25. Juli 2021, 12:15 Uhr).

Auch der Fortschritt bei den Impfungen hat Auswirkungen auf die Infektionsdynamik. Laut dem offiziellen Impf-Dashboard haben 60,8 Prozent der Gesamtbevölkerung seit dem Start der Impfkampagne eine erste Impfdosis erhalten, 49,1 Prozent den vollen Impfschutz. 89 Millionen Impfdosen wurden insgesamt verabreicht (Stand 24. Juli 2021, 12:40 Uhr).

RND/dpa

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