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  • Corona-Zahlen des RKI: Neuinfektionen, Inzidenz, Todesfälle – Donnerstag, 23.09.2021

Inzidenz liegt bei 63,1 – RKI registriert 10.696 Corona-Neuinfektionen

  • Mehr als zehntausend Menschen haben sich binnen eines Tages mit dem Coronavirus infiziert.
  • Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Donnerstagmorgen hervor.
  • 1500 Corona-Patientinnen und -Patienten müssen derzeit in Deutschland intensivmedizinisch behandelt werden.
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Berlin. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern und Woche am Donnerstagmorgen mit 63,1 an. Am Vortag hatte der Wert bei 65 gelegen, vor einer Woche bei 76,3. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 10.696 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.09 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 12.925 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 115 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 68 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.71.666 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

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In der Klinik aufgenommene an Covid-Erkrankte

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patientinnen und -Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Mittwoch mit 1,65 an. Ein Wochen- oder Monatsvergleich ist wegen der hohen Zahl an Nachmeldungen nicht möglich. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.932.600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 93.238.

Mehr als zwei Drittel einmal geimpft

Bei der Beurteilung der Maßnahmen kommt es auch auf Kapazitäten von Intensivbetten, Geräten und Personal an. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) erfasste zuletzt 1500 Corona-Patientinnen und -Patienten, die in Deutschland intensivmedizinisch behandelt werden müssen. 55 Prozent der Corona-Intensivpatientinnen und -Patienten müssen künstlich beatmet werden (Stand 22. September, 12:15 Uhr).

Auch der Fortschritt bei den Impfungen hat Auswirkungen auf die Infektionsdynamik. Laut dem offiziellen Impf-Dashboard haben 67,4 Prozent der Gesamtbevölkerung seit dem Start der Impfkampagne eine erste Impfdosis erhalten, 63,4 Prozent den vollen Impfschutz. 106,1 Millionen Impfdosen wurden insgesamt verabreicht (Stand 22. September, 9:21 Uhr).

RND/dpa

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