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  • Corona-Zahlen des RKI am Montag: Neuinfektionen, Todesfälle, Inzidenz – 04.10.2021

RKI meldet 3088 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz steigt leicht auf 64,7

  • Die Sieben-tage-Inzidenz ist mit einem Wert von 64,7 am Montagmorgen wieder leicht angestiegen – am Vortag lag dieser bei 64,2.
  • Das Robert Koch-Institut (RKI) registrierte innerhalb eines Tages 3088 Neuinfektionen mit dem Coronavirus.
  • Die Hospitalisierungs-Inzidenz, der bezüglich der Corona-Beschränkungen wichtigste Parameter, lag zuletzt bei 1,65.
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Berlin. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist im Vergleich zum Vortag wieder etwas gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 64,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 64,2 gelegen, vor einer Woche bei 61,7. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 3088 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.05 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 3022 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden sieben Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es zehn Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.255.388 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

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Hospitalisierungs-Inzidenz lag zuletzt bei 1,65

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI zuletzt am Freitag mit 1,65 an. Der Vergleichswert der Vorwoche ist geringfügig niedriger. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

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Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4.032.400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 93.793.

60 Prozent der Corona-Intensivpatienten werden invasiv beatmet

Bei der Beurteilung der Maßnahmen kommt es auch auf Kapazitäten von Intensivbetten, Geräten und Personal an. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) erfasste zuletzt 1336 Corona-Patienten, die in Deutschland intensivmedizinisch behandelt werden müssen. 60 Prozent der Corona-Intensivpatienten müssen künstlich beatmet werden. (Stand 03.10.2021, 12:15 Uhr)

Auch der Fortschritt bei den Impfungen hat Auswirkungen auf die Infektionsdynamik. Laut dem offiziellen Impf-Dashboard haben 68,1 Prozent der Gesamtbevölkerung seit dem Start der Impfkampagne eine erste Impfdosis erhalten, 64,6 Prozent den vollen Impfschutz. 108,0 Millionen Impfdosen wurden insgesamt verabreicht. (Stand 02.10.2021, 09:07 Uhr)

RND/dpa

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