Corona: Immunologe rechnet mit Impfstart in den USA schon Mitte Dezember

  • Schon Mitte Dezember können sich die ersten US-Amerikaner gegen Covid-19 impfen lassen.
  • Das glaubt der Immunologe und Berater der US-Regierung Moncef Slaoui.
  • Innerhalb von 24 Stunden nach der Zulassung soll ein Impfstoff in den Impfstellen zur Verfügung stehen.
Laura Beigel
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Der Immunologe und Berater der US-Regierung Moncef Slaoui geht davon aus, dass sich die ersten Amerikaner bereits Mitte Dezember gegen Covid-19 impfen lassen können. „Unser Plan ist es, die Impfstoffe innerhalb von 24 Stunden nach der Zulassung an die Impfstellen schicken zu können“, sagte er dem Sender CNN am Sonntag.

Rund 20 Millionen Menschen sollen im Dezember geimpft werden

Medienberichten zufolge trifft sich die US-Arzneimittelbehörde FDA am 10. Dezember, um eine Zulassung von Corona-Impfstoffen zu beraten. Slaoui rechnet damit, dass daraufhin schon am 11. oder 12. Dezember mit den Impfungen begonnen werden kann.

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Der US-Immunologe hatte bereits Mitte November erklärt, die Regierung hoffe, noch im Dezember rund 20 Millionen Menschen zu impfen. Im Januar und den Folgemonaten sollten dann jeweils etwa 25 bis 30 Millionen geimpft werden. Die ersten Impfdosen sollen Mitarbeiter des Gesundheitswesens und Angehörige von Risikogruppen erhalten.

Biontech und Pfizer beantragen Notfallzulassung für Impfstoff

Vor wenigen Tagen hatten das Mainzer Unternehmen Biontech und der US-Pharmariese Pfizer eine Notfallzulassung für ihren Impfstoff BNT162b2 bei der FDA beantragt. Erste veröffentlichte Studienergebnisse hatten nahegelegt, dass das Vakzin einen 95-prozentigen Schutz vor Covid-19 bietet. Die Firmen hatten mitgeteilt, dass der Impfstoff über alle Altersgruppen und andere demografische Unterschiede hinweg gut funktioniere und keine ernsten Nebenwirkungen verursache.

Einen kompletten Zulassungsantrag wie bei der FDA haben Biontech und Pfizer bei der Europäischen Arzneimittelagentur noch nicht gestellt. Stattdessen reichen die beiden Unternehmen in einem rollierenden Verfahren permanent Daten ein, um Details zur Qualität, Unbedenklichkeit und Wirksamkeit ihres Präparates zu übermitteln.

mit dpa

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