Corona-Ursprung: WHO-Bericht über Untersuchung in China erst Mitte März

  • Im Januar ist ein Expertenteam der WHO nach China gereist, um den Ursprung des Coronavirus zu erforschen.
  • Die Ergebnisse sollen nun nicht wie geplant in einem Vorabbericht vorgestellt werden, sondern wird Mitte März der Gesamtbericht präsentiert.
  • Das Forschungsvorhaben war höchst komplex, da China verhindern wollte, als Auslöser der Pandemie identifiziert zu werden.
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Genf. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Pläne für die Veröffentlichung erster Ergebnisse ihrer Untersuchung zum Ursprung des Coronavirus in China aufgegeben. Statt eines Vorabberichts werde nun erst der Gesamtbericht vorgestellt, voraussichtlich in der Woche nach dem 14. März, sagte der WHO-Teamchef Peter Ben Embarek am Freitag in Genf. Er war mit rund einem Dutzend Kollegen im Januar nach China gereist. Gründe für die Änderung der Pläne nannte die WHO nicht.

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Erste Einblicke in die Ergebnisse vermuten Fledermäuse als Ursprung

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Die Reise kam erst nach monatelangen Verhandlungen mit den chinesischen Behörden zustande. Das Unterfangen ist höchst komplex, weil China verhindern will, als Auslöser und Schuldiger der Pandemie an den Pranger gestellt zu werden. Das Expertenteam suchte in China nach dem Ursprung der Pandemie.

Die bei einer ersten Pressekonferenz zum Ende der Reise in China vorgestellten Ergebnisse waren nach Einschätzung von Experten dürftig. WHO-Teamchef Peter Ben Embarek bestätigte dort, dass das Virus, wie bereits angenommen, wahrscheinlich von Fledermäusen über einen Zwischenwirt auf den Menschen übergesprungen war.

RND/dpa

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