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Corona-Teststation an der A3 in Bayern kurz geschlossen – Mitarbeiter konnten nicht zum Dienst

  • Eine Corona-Teststation an der Autobahn 3 bei Passau in Bayern war in der Nacht zu Samstag mindestens eine Stunde geschlossen.
  • Aus bislang unbekannten Gründen verließen Mitarbeiter des privaten Betreibers Eurofins plötzlich die Teststation.
  • 40 Helfer des Bayerischen Roten Kreuzes mussten einspringen, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.
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Passau. Eine Corona-Teststation an der Autobahn 3 beim bayerischen Passau war in der Nacht zu Samstag vorübergehend geschlossen, weil drei Mitarbeiter Symptome gezeigt haben. Es müsse erst der Verdacht auf Infektionskrankheiten abgeklärt werden, teilte das Bayerische Gesundheitsministerium mit. "Daher konnten die Betroffenen aus Sicherheitsgründen ihren Dienst nicht antreten."

40 ehrenamtliche Helfer unter Leitung des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) sprangen ein, um den Betrieb aufrechtzuerhalten, wie ein BRK-Sprecher mitteilte. „Die Teststation war mindestens eine Stunde geschlossen“, sagte der Sprecher.

Am frühen Morgen nahm der private Betreiber Eurofins den Betrieb wieder auf. Angesichts des Rückreiseverkehrs am Wochenende sei mit einer hohen Auslastung zu rechnen, betonte das Ministerium. Das Rote Kreuz habe auf Veranlassung des Ministeriums das Testzentrum unabhängig von der kurzzeitigen Schließung um eine zusätzliche Teststraße erweitert.

Die Mitarbeiter von Eurofins warten nun auf das Ergebnis ihres Abstrichs, sagte eine Sprecherin des Ministeriums. Erst am vergangenen Montag war bekannt geworden, dass sich ein Mitarbeiter der Teststation Donautal-Ost mit dem Virus infiziert hatte. Mehrere ehrenamtliche Helfer, die mit dem Mann Kontakt hatten, ließen einen Abstrich nehmen und waren vorübergehend in Quarantäne.

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In Bayern war es vor kurzem bereits zu massiven Problemen bei Corona-Tests gekommen. Insgesamt erfuhren 44 000 Personen ihre Testergebnisse nicht oder nur stark verzögert, darunter auch 949 positiv Getestete.

RND/dpa

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