Corona: RKI meldet 7337 Neuinfektionen – Inzidenz sinkt auf 70,5

  • Das Robert Koch-Institut meldete am Sonntagmorgen 7337 Corona-Neuinfektionen in Deutschland – das sind 8 weniger als noch vor einer Woche.
  • Kräftiger sank die Sieben-Tage-Inzidenz, auf 70,5 – am Samstag hatte sie bei 72,0 gelegen, vor einer Woche bei 80,2.
  • In den vergangen 24 Stunden starben 38 Menschen an oder mit dem Virus.
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Berlin. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am sechsten Tag in Folge gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 70,5 an.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 72,0 gelegen, vor einer Woche bei 80,2. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 7337 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.13 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 7345 Ansteckungen gelegen.

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Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 38 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es acht Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 142 116 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.888.900 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 92.958.

Hospitalisierungs-Inzidenz liegt bei 1,87

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 1,89 an (Donnerstag: 1,87). Ein Wochen- oder Monatsvergleich ist wegen einer hohen Zahl an Nachmeldungen nicht möglich.

Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

62,9 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft

Bei der Beurteilung der Maßnahmen kommt es auch auf Kapazitäten von Intensivbetten, Geräten und Personal an. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) erfasste zuletzt 1522 Corona-Patienten, die in Deutschland intensivmedizinisch behandelt werden müssen. 55 Prozent der Corona-Intensivpatienten müssen künstlich beatmet werden. (Stand 18. September)

Auch der Fortschritt bei den Impfungen hat Auswirkungen auf die Infektionsdynamik. Laut dem offiziellen Impf-Dashboard haben 67,1 Prozent der Gesamtbevölkerung seit dem Start der Impfkampagne eine erste Impfdosis erhalten, 62,9 Prozent den vollen Impfschutz. 105,4 Millionen Impfdosen wurden insgesamt verabreicht (Stand 18. September).

RND/dpa

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