RKI meldet weiter steigende Inzidenz und 1183 Corona-Neuinfektionen

  • Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet auch am Montagmorgen eine höhere Sieben-Tage-Inzidenz als noch am Tag zuvor.
  • Demnach steigt die bundesweite Inzidenz auf 23,1 - vor einer Woche hatte diese noch bei 17,8 gelegen.
  • Das RKI verzeichnet 1183 Corona-Neuinfektionen und zwei neue Todesfälle.
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Berlin. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Montagmorgen lag sie bei 23,1 - am Vortag hatte der Wert 22,6 betragen, vor einer Woche lag er bei 17,8. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 1183 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.08 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 847 Ansteckungen gelegen.

Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.

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Viele Corona-Infektionen werden nicht erkannt

Deutschlandweit wurde den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden zwei Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche war es ein Todesfall gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.791.949 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.667.400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.784.

54,5 Prozent der Deutschen haben vollen Impfschutz

Bei der Beurteilung der Maßnahmen kommt es auch auf Kapazitäten von Intensivbetten, Geräten und Personal an. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) erfasste zuletzt 437 Corona-Patienten, die in Deutschland intensivmedizinisch behandelt werden müssen. 46 Prozent der Corona-Intensivpatienten müssen künstlich beatmet werden (Stand 08. August 2021, 12:15 Uhr).

Auch der Fortschritt bei den Impfungen hat Auswirkungen auf die Infektionsdynamik. Laut dem offiziellen Impf-Dashboard haben 62,3 Prozent der Gesamtbevölkerung seit dem Start der Impfkampagne eine erste Impfdosis erhalten, 54,5 Prozent den vollen Impfschutz. 94,7 Millionen Impfdosen wurden insgesamt verabreicht (7. August 2021, 9:52 Uhr).

RND/dpa

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