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RKI-Chef Wieler: Abriegelung von Corona-Risikogebieten möglich

  • Der Präsident des Robert Koch-Instituts, schließt nicht aus, dass Risikogebiete in Deutschland abgeriegelt werden könnten.
  • Lothar Wieler warnt vor bis zu 10.000 Neuinfektionen pro Tag, wenn keine Maßnahmen getroffen würden, um die Pandemie aufzuhalten.
  • Er wirbt außerdem für die Beherbergungsverbote.
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Bonn/Berlin. Zur Eindämmung der Corona-Pandemie schließt der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, eine Abriegelung von Risikogebieten nicht mehr aus. „Vor neun Monaten habe ich in einem ähnlichen Interview gesagt, dass ich mir das nicht vorstellen kann. Inzwischen kann ich mir vorstellen, dass solche Maßnahmen durchgeführt würden“, sagte Wieler am Donnerstag dem Fernsehsender Phoenix. Zuvor hatte sein Institut den Rekordwert von 6638 Neuinfektionen in Deutschland gemeldet.

Am Freitagmorgen hatte das RKI 7334 Corona-Neuinfektionen in Deutschland gemeldet. In der vergangenen Woche meldete das RKI am Freitag 4516 Neuinfektionen. Die jetzigen Werte sind nur bedingt mit denen aus dem Frühjahr vergleichbar, weil mittlerweile wesentlich mehr getestet wird - und damit auch mehr Infektionen entdeckt werden.

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Corona-Anstieg: RKI-Chef wirbt für Beherbergungsverbote

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„Wenn die Maßnahmen nicht verschärft werden, werden die Infektionszahlen weiter hochgehen“, warnte der RKI-Chef und nannte eine Zahl von bis zu 10.000 Neuinfektionen täglich.

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Vor diesem Hintergrund warb er auch für die umstrittenen Beherbergungsverbote zur Einschränkung der Reiseaktivität: „Mobilität ist einer der Treiber dieser Pandemie.“

RND/dpa

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