Corona-Risikogebiet Wien: Erstes Krankenhaus ist voll

  • In Wien steigt die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter.
  • In den vergangenen 24 Stunden wurden 432 neue Fälle registriert, wie der Krisenstab am Samstag mitteilte.
  • Unterdessen stößt das erste Krankenhaus an seine Kapazitätsgrenze.
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Am Mittwoch hat die Bundesregierung die österreichische Hauptstadt Wien zum Risikogebiet erklärt und eine Reisewarnung ausgesprochen. Reisende aus dem Gebiet müssen sich nach ihrer Rückkehr in Quarantäne begeben, solange kein negatives Testergebnis vorliegt. Aktuell sind in Wien insgesamt 4136 Coronafälle bekannt, wie der “Kurier” berichtet. Innerhalb der vergangenen Tages stieg die Zahl um 432 Neuinfektionen. Der aktuelle Höchststand liegt bei 444 neuen Fällen innerhalb von 24 Stunden. Im gesamten Land sind aktuell 7748 Personen mit dem Virus infiziert.

Krankenhaus nimmt keine weiteren Patienten auf

Mittlerweile hat das erste Wiener Krankenhaus seine Kapazitätsgrenze für Covid-19-Patienten erreicht. Die Klinik Favoriten nimmt derzeit keine Intensiv- oder Normalpatienten mehr auf. Auch Corona-Infizierte müssen auf andere Krankenhäuser wie etwa die Klinik Floridsdorf oder das AKH ausgelagert werden.

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Wie ein Sprecher des medizinischen Krisenstabes der Stadt bekannt gab, halten sich momentan 180 Covid-19-Patienten in Krankenhäusern der Stadt auf, 22 von ihnen liegen auf einer Intensivstation. Anlass zur Sorge gebe es aber noch nicht. Die übrigen Kliniken hätten derzeit noch genug Kapazitäten, berichtet der “Kurier”. Zudem könne die Zahl an Betten noch weiter deutlich erhöht werden, ließ das Büro des Wiener Stadtrates Peter Hacker laut “oe24” mitteilen.

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In den vergangenen Tagen hat die österreichische Regierung einige Maßnahmen wieder verschärft, um den steigenden Fallzahlen Einhalt zu gebieten. Seit dem 14. September müssen Menschen in allen Geschäften einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Das gilt auch für die Beschäftigten in Lokalen. Zudem wurden die Teilnehmerzahlen bei privaten Feiern und Treffen beschränkt. In geschlossenen Räumen sind seit Montag nur noch Zusammenkünfte mit bis zu zehn Personen erlaubt.

RND/mkr

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